Milch-Protestaktion

„Den idyllischen freien Milchmarkt gibt es nicht!“

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Milch-Protestaktion

Ein Jahr nach Abschaffung der Milchquote sind Milchbauern und -bäuerinnen in ganz Europa durch die drastisch gefallenen Preise in ihrer Existenz bedroht. Die bisher getroffenen Maßnahmen der Politik bringen keine langfristigen Perspektiven. Gleichzeitig ist die Abhängigkeit der Milchbäuerinnen und -bauern von den Molkereien groß – sie können kaum zu anderen Verarbeitern wechseln.
 
Milch-Protestaktion „Den idyllischen freien Milchmarkt gibt es nicht!“
Freitag, 31. März 2017 ab 10 Uhr in Linz
beim Raiffeisengebäude (Schillerstr., Ecke Khevenhüllerstr.) am Südbahnhofmarkt in Linz.
 
Mit dabei sind von Gerhard Haderer gestaltete Kühe, denen wirklich die "Luft ausgeht".
Die Milchbäuerinnen und –bauern der ÖBV schenken freie Milch aus.
Die Aktion wird von Attac, FIAN, Greenpeace, den Grünen Bäuerinnen und Bauern, Südwind und dem Welthaus Graz unterstützt.
 
Rückfragen: Julianna Fehlinger, ÖBV-Via Campesina, 0664 750 896 12

Eilaktion: Kleinfischer*innen in Uganda

Der Zweck dieser Briefaktion ist es, die Aufmerksamkeit der ugandischen Regierung auf eine Reihe von Bestimmungen des Fischerei- und Aquakulturgesetzes von 2020 zu lenken. Diese besitzen das Potenzial, die Menschenrechte von Kleinfischer*innen zu untergraben. Wir fordern, dass die Verabschiedung und Umsetzung des Gesetzes gestoppt wird, bis die Bedenken geprüft und angegangen worden sind.

Wie Konzerne den UN-Ernährungsgipfel kapern

Transnationale Agrarkonzerne tragen zu einer wachsenden globalen Hungerkrise bei, verursachen weitreichende Umweltschäden und bedrohen die Gesundheit der Menschen. Durch die Vereinnahmung des UN-Gipfels für Ernährungssysteme haben sie die Tagesordnung des ersten Ernährungsgipfels der Vereinten Nationen auf Lösungen reduziert, die den Profiten der Unternehmen dienen.

UN-Ernährungsgipfel: Vereinte Nationen oder Vereinte Konzerne?

Am 23. September findet die Abschlussveranstaltung des UN-Gipfels für Ernährungssysteme statt. Die im Vorfeld sichtbar gewordene zunehmende politische Rolle von Agrar- und Lebensmittelkonzernen auf den Gipfel ruft heftige Kritik zivilgesellschaftlicher Organisationen auf den Plan: Der Ernährungsgipfel scheint zu einer Spielwiese für die politische Einflussnahme multinationaler Unternehmen zu verkommen. Mit welchen Mechanismen gelingt es multinationalen Konzernen, sich zunehmend Gewicht in der Rechtsetzung zur weltweiten Ernährung zu verschaffen?

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