Kommende Veranstaltungen

Nyéléni Frühjahrstreffen am Klimacamp

Obersdorf bei Wolkersdorf

Gutes, gesundes und lokal angepasstes Essen für alle Menschen zugänglich zu machen ist die Vision der Bewegung für Ernährungssouveränität. Dieses scheinbar einfache Ziel ist eine riesige Herausforderung für unsere Gesellschaft: Millionen von Menschen leiden an Hunger und Mangelernährung und sind gezwungen, sich von ungesunden Nahrungsmitteln zu ernähren, die unter Ausbeutung von Menschen und Natur produziert werden. Ernährungssouveränität setzt den akuten Krisen unserer Zeit die Vision einer bäuerlichen und vielfältigen Landwirtschaft, die unser Klima schützt entgegen. Dazu müssen jene die Lebensmittel produzieren, verarbeiten und verteilen, mitentscheiden, wie wir uns künftig ernähren.

Das diesjährige Frühjahrtreffen der Bewegung für Ernährungssouveränität wird vom 30. Mai – 02. Juni 2018, angegliedert an das Klimacamp stattfinden. Die Zelte des Camps werden in Obersdorf bei Wolkersdorf (20 Minuten mit der S- Bahn von Wien) auf dem Hof von ÖBV-Bäuerin Maria Vogt aufgeschlagen.

SDG 2 „Kein Hunger“ – wissenschaftliche Herausforderung und Auftrag für die BOKU!

BOKU – Oskar Simony Haus, Peter Jordan Straße 65, Wien

Ziel dieses BOKU Workshops ist es darzustellen, dass globale Nahrungs- und Ernährungssicherheit eines integrierten Ansatzes bedarf,der für unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen und internationale und nationale Politiken eine große Herausforderung darstellt.Gleichzeitig gilt es auch auf jene Aktivitäten hinzuweisen, in denen ProduzentInnen und KonsumentInnen mit nachhaltigen Strategien ihr Menschenrecht auf Nahrung verfolgen.

Mit Melanie Ossberger von FIAN zu den positive Aspekte, Lücken und Bedenken bzgl. der SDGs aus der Sicht des Rechts auf Nahrung.

Vergangene Veranstaltungen

Solidaritätsaktion für diskriminierte Bäuerinnen und Bauern

Friedrich Wilhelm Raiffeisen Platz

Die zentrale Bedeutung der Milchproduktion für Österreichs Landwirtschaft und Wirtschaft, sowie die globalen Folgen der europäischen Politik erfordern Verständnis auf breiter Ebene. Die Liberalisierung der Milchmärkte führt zu Überproduktion und rasant fallenden Milchpreisen. Die Existenz vieler milchproduzierender Betriebe in Österreich steht auf dem Spiel. Aber auch ihre Kolleg*innen in Asien und Afrika, wo hoch-industrialisierte europäische Milchprodukte zu Dumpingpreisen auf lokalen Märkten landen.

Nur durch ein gesellschaftliches Bündnis zwischen Konsument*innen, Bäuer*innen, der Lebensmittelwirtschaft, aber auch der Politik, können die Weichen richtig gestellt werden – hin zu einer Agrarpolitik, die das Recht auf Nahrung in Asien und Afrika nicht gefährdet. Daher hat FIAN vor zwei Jahren als Teil eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses mit Milchbäuerinnen und -bauern das Milch-Manifest der IG Milch, der ÖBV – Via Campesina Austria und der Grünen Bauern und Bäuerinnen unterzeichnen.

Aus diesem Grund möchten wir auch heuer als Teil der „Wir haben es satt!“-Plattform zur Solidarität mit den Milchbäuer*innen aufrufen und zu folgender Veranstaltung einladen:

Im Geiste des Gründers des landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, fordern wir die Diskriminierungen im Genossenschaftssektor, insbesondere im Molkereibereich, umgehend abzustellen.

Die vor etwa einem Jahr von großen Molkereien – erst nach massivem öffentlichen Druck – zurück übernommenen Bäuerinnen und Bauern müssen noch immer Strafgebühren – sogenannte Schüttgebühren – zahlen, die ihnen automatisch vom Milchgeld abgezogen werden. Manche von Ihnen, die Bio-Milch liefern, erhalten keinen Bio-Milchaufschlag auf den konventionellen Grundpreis.

Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der Gründer der landwirtschaftlichen Genossenschaftsidee, würde sich angesichts dieser Ungerechtigkeiten und Ungleichbehandlung bäuerlicher Lieferanten im Grabe umdrehen.

Bei einer Aktion am 29. März wollen wir diese Diskriminierung in den öffentlichen Fokus stellen. Anfahrt mit den Traktoren schon am Mittwoch 28.3. nachmittags.

Start ist am Gründonnerstag um 10 Uhr am Friedrich Wilhelm Raiffeisen Platz. Dauer bis ca. 11:30 Uhr.
Thema: “Raiffeisen würde sich im Grab umdrehen”

Danach fährt der Konvoi zum Haus der EU. Dort soll es eine Aktion zur Abschaffung der Milchquote und zu ungerechten globalen Handelsbeziehungen geben.

Anschließend (ca. 13.00 Uhr) wird eine Pressekonferenz abgehalten bei der unter anderem die Verträge, mit denen viele IG Milch Bauern momentan konfrontiert sind, zum Thema gemacht werden.

Weitere Infos hier.

 

 

Attac Kino: Eadible City Grow the Revolution!

Wuk, Foyer (Währinger Straße 59, 1090 Wien)

Edible City (Essbare Stadt) ist eine unterhaltsame Reise durch die Good Food-Bewegung, die sich in der San Francisco Bay Area, in den gesamten USA und überall auf der Welt verbreitet. Die zahlreichen porträtierten AktivistInnen, Initiativen und engagierten BürgerInnen zeigen, wie sich jede/r von uns an der Veränderung unseres zerstörerischen Nahrungsmittelsystems beteiligen kann.

Im Anschluss an den Film: Gespräch mit Carla Weinzierl (Attac), Charlotte Kottusch (FIAN und Ernährungsrat Wien) und Walter Gössinger (Fette Beute).

In Kooperation mit Hunger.Macht.Profite. – Filmtage zum Recht auf Nahrung.

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April 2018

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