FOODFirst Magazin 2021/1

Profit- und Wachstumsstreben stehen bekanntermaßen oftmals in direktem Widerspruch zu menschenrechtlichen Standards. Das Resultat sind prekäre Arbeitsbedingungen von Arbeiter*innen rund um den Globus und die Zerstörung der Umwelt. Immer mehr Menschen wollen das glücklicherweise nicht mehr akzeptieren und sind auf der Suche nach Alternativen. Dies wird auch zunehmend von Unternehmen erkannt, die seit einigen Jahren versuchen sich „grün“ zu präsentieren und mit freiwilligen Standards werben.
In dieser Ausgabe werfen wir einen kritischen Blick auf diese Entwicklungen. Wir nehmen den Trend zum „grünen“ und „ethischen“ Investment unter die Lupe. Anhand von Fällen in Kambodscha, Indonesien und den Philippinen zeigen wir, wo Menschenrechte dem Profitstreben zum Opfer fallen.
Neben diesem Schwerpunkt berichten wir von Protesten gegen das Sozialhilfe-Ausführungsgesetz in Niederösterreich und möchten Ihnen ein neues Projekt für gerechtere Lebensmittelsysteme vorstellen, das FIAN im Verbund mit mehreren nationalen und internationalen Projektpartner*innen durchführt.

INHALT:

THEMA
2 Zu schön, um wahr zu sein? Der Traum vom grünen Investment
4 In der Schuldenfalle: Mikrokredite und Landverlust in Kambodscha
6 Rechte von Plantagenarbeiter*innen: Von der Hand in den Mund
8 Indonesien: Prekäre Beschäftigung auf Palmölplantagen
10 Sariaya: Oberster Gerichtshof der Philippinen verweigert Kleinbäuer*innen Zugang zu Land
12 Petition: Menschenrechte brauchen Gesetze!

Österreich
13 Menschen mit Bleiberecht in Niederösterreich: Ausgehungert und aus ihren Wohnungen verdrängt

Neues Projekt
14 COACH - Neues Projekt für gerechtere Lebensmittelsysteme

UNITED NATIONS
16 Menschenrechte hängen von einer gesunden Umwelt ab

Sie möchten ein Probeexemplar bestellen? Schreiben Sie an office[at]fian.at! Oder werden Sie doch gleich Mitglied und bekommen das FOODFirst zwei Mal im Jahr gratis direkt nach Hause.

nach oben