„Umgedacht“ – Alles über Ernährungssouveränität…

Weißt du woher genau die Lebensmittel stammen, die du regelmäßig konsumierst? Weißt du, wie sie produziert worden sind; wie die Arbeitsbedingungen entlang der Produktionsketten ausgesehen haben?

Industrialisierte Landwirtschaft, einige wenige Megakonzerne, die den Ernährungsmarkt dominieren: die Globalisierung der Ernährung greift um sich – auf Kosten von Mensch und Umwelt. Denn obwohl bei uns Überfluss herrscht und wir so viele Lebensmittel einkaufen, dass sogar ein Drittel wieder im Müll landen, leiden laut UN 795 Mio. Menschen Hunger. Kleinstrukturierte Landwirtschaften können kaum überleben und Kleinbäuerinnen und Kleinbauern verlieren immer mehr Rechte.

Aus diesen Problematiken heraus hat sich die Protestbewegung „Ernährungssouveränität“ entwickelt, als Alternative zum aktuellen Ernährungssystem. Gutes, gesundes und lokal angepasstes Essen für alle Menschen zugänglich zu machen, ist die Vision der Bewegung für Ernährungssouveränität. Wie groß die Bewegung in Österreich ist und was wir alle tun können erzählt uns im Interview Brigitte Reisenberger von FIAN.

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Unser Ernährungssystem braucht eine grundlegende Transformation

Vom 7.9. – 11.9.2020 findet die erste Verhandlungsrunde über die finalen Leitlinien für Nahrungssysteme und Ernährung des UN-Ausschuss für Welternährungssicherheit (CFS) statt. Die Ergebnisse werden einen entscheidenden Einfluss darauf haben, ob es gelingt, die steigenden Raten von Hunger und Unterernährung umzukehren und künftige Pandemien zu verhindern.

Gutes Essen für alle!

Das Ernährungssystem muss radikal verändert werden, um gesunde und nahrhafte Lebensmittel für alle Menschen innerhalb der planetaren Grenzen bereitzustellen. In unserer Video-Serie stellen wir unterschiedliche Ansätze und Initiativen auf dem Weg zu einer partizipativen und nachhaltigen Lebensmittelpolitik vor.

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