Mehr als 80 NGOs fordern: SDGs umsetzen - Zukunft ermöglichen!

Heute schlossen sich über 80 Organisationen zur zivilgesellschaftlichen Plattform SDG Watch Austria zusammen. FIAN Österreich ist auch Mitglied der Plattform.

Die UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) sind ein guter Grund optimistisch in die Zukunft zu blicken. Sie vermitteln die Zuversicht, dass Globalisierung im Sinne aller Menschen gestaltet werden kann, dass wir gemeinsam einen neuen globalen Gesellschaftsvertrag verwirklichen können und dass zukünftige Generationen in einer intakten Umwelt aufwachsen werden.

Jetzt liegt es an uns allen – und ganz besonders an den Regierenden – Verantwortung zu übernehmen und die Ziele jetzt in die Tat umzusetzen. Fordern gemeinsam: SDGs umsetzen - Zukunft ermöglichen!

Konzerne müssen für Menschenrechts- und Umweltverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden

Transnationale Konzerne und Unternehmen, die Lieferketten kontrollieren, bleiben in der Regel straffrei, wenn es um Menschenrechtsverletzungen geht, die oft mit Landraub und Umweltverschmutzung zusammenhängen. Am Montag, 24. Oktober, treffen sich Staaten eine Woche lang im UN-Menschenrechtsrat in Genf, um die langjährigen Verhandlungen über ein Abkommen fortzusetzen, das sie zur Verantwortung ziehen soll.

Kambodscha: Von deutscher Bundesregierung geförderte Studie bestätigt gravierende Probleme im Mikrokreditsektor

Eine vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Studie bestätigt das Problem der weitverbreiteten Überschuldung in Kambodscha durch Mikrokredite. Dieses führt zu einer „bedenklich hohen“ und „nicht akzeptablen“ Zahl von Landverkäufen. Wichtige Geber des kambodschanischen Mikrofinanzsektors sind verschiedene europäische und multinationale Entwicklungsbanken sowie private „ethische“ Investoren wie Oikocredit, Triodos Bank, Invest in Visions, Vision Microfinance und mit kleineren Beträgen die Bank im Bistum Essen und GLS Bank.
 

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