Kleinbäuer_innen kämpfen für ihre Rechte!

Neues Video zur Erklärung für die Rechte von Kleinbäuer_innen

70% der weltweiten Lebensmittelproduktion wird von kleinbäuerlicher Landwirtschaft gesichert. Gleichzeitig leben 80% aller hungernden Menschen weltweit in ländlichen Gebieten. Grund dafür sind Diskriminierungen von Kleinbäuer_innen auf vielfache Art und Weise: Kleinbäuer_innen sind massiv von Land Grabbing betroffen, Agrarexporte vertreiben sie vom Markt, Kontrolle über Produktionsmittel wie Saatgut konzentrieren sich in den Händen immer wenigerer Konzerne, der Zugang zu Land und anderen natürlichen Ressourcen wird immer schwieriger. Daher müssen die Rechte von Kleinbäuer_innen international anerkannt werden – denn sie ernähren die Welt! FIAN setzt sich gemeinsam mit der bäuerlichen Bewegung ÖBV - Via Campesina Austria für eine internationale Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer_innen ein. Ein kompaktes Video erklärt euch worum es geht.

 

 

Tag des Kleinbäuerlichen Widerstands: Kleinbäuerliche Saatgutsysteme stärken Ernährungssouveränität, Biodiversität und Klimaresilienz

Am Internationalen Tag des Kleinbäuerlichen Widerstands, dem 17. April, schließt FIAN sich den weltweiten bäuerlichen Bewegungen an. Wir weisen auf die anhaltende Unterdrückung von Bäuer*innen, Landarbeiter*innen und indigenen Völkern hin - insbesondere von Frauen, die den größten Teil der Weltbevölkerung ernähren, aber noch wenig Einfluss auf die Ernährungspolitik haben. 

Neue Dimension der globalen Ernährungskrise durch Ukrainekrieg bedarf koordinierter politischer Reaktion

Mechanismus der Zivilgesellschaft und indigener Völker (CSIPM) fordert außerordentliche Plenarsitzung des UN-Ausschusses für Welternährungssicherheit (CFS), um sich mit der neuen Dimension der globalen Nahrungsmittelkrise zu befassen. Bisher vorgeschlagene Lösungen verfehlen das Ziel, einen echten Wandel herbeizuführen und künftige Krisen zu verhindern.

Indien: Vertreibung und Umweltzerstörung in Odisha stoppen - jetzt Eilaktion unterstützen

Seit 2005 protestiert die Landbevölkerung im Bezirk Jagatsinghpur gegen Umweltzerstörung und die unrechtmäßige Aneignung ihres Landes. Dort sollen Industrieanlagen und Infrastruktur – darunter Stahl- und Zementwerke, ein Kraftwerk und ein Hafen – errichtet werden. FIAN ruft zu einer Briefaktion auf, um mehr als 40.000 Bäuer*innen, Landarbeiter*innen und Fischer*innen vor dem Verlust ihrer Lebensgrundlagen zu schützen.

Eilaktion: Kleinfischer*innen in Uganda

Der Zweck dieser Briefaktion ist es, die Aufmerksamkeit der ugandischen Regierung auf eine Reihe von Bestimmungen des Fischerei- und Aquakulturgesetzes von 2020 zu lenken. Diese besitzen das Potenzial, die Menschenrechte von Kleinfischer*innen zu untergraben. Wir fordern, dass die Verabschiedung und Umsetzung des Gesetzes gestoppt wird, bis die Bedenken geprüft und angegangen worden sind.

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