Gutes Essen für alle! Tagung der Wir haben es satt!-Plattform

Auf dem Weg zu einer demokratischen Lebensmittelpolitik.

Viele Menschen haben die Art und Weise, wie unser Essen hergestellt wird, satt. Die herkömmliche Agrarpolitik befördert ein Agrar- und Lebensmittelsystem, das bäuerliche Landwirtschaft unter Druck setzt und Mensch, Tiere und Umwelt in Nord und Süd ausbeutet. Deshalb brauchen wir eine radikale Trendumkehr und vor allem eine transparente und demokratische Diskussion darüber, welche Prioritäten die Politik setzen soll. Alte Strategien haben da wohl ausgedient – wir wollen eine neue und demokratische Lebensmittelpolitik.

Kommt und diskutiert mit uns wie eine demokratische Lebensmittelpolitik in den verschiedenen Bereichen Milch, Fleisch, Getreide, Obst&Gemüse und Energie(pflanzen) aussehen soll. Gemeinsam für ein weltweit sozial gerechtes und agrarökologisches Landwirtschafts- und Ernährungssystem!

Die Wir haben es satt – Plattform lädt gemeinsam mit Südwind, BOKUs KriStus und dem entwicklungspolitischen Referat der ÖH-Boku-Wien zu einer Schwerpunktwoche voller Inputs, Diskussion und Austausch für ein weltweit sozial gerechtes und agrarökologisches Landwirtschafts- und Ernährungssystem. Die Tagung am 20. Mai ist ein Teil dieser Schwerpunktwoche. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos.

Gesamtes Programm.

Wie Konzerne den UN-Ernährungsgipfel kapern

Transnationale Agrarkonzerne tragen zu einer wachsenden globalen Hungerkrise bei, verursachen weitreichende Umweltschäden und bedrohen die Gesundheit der Menschen. Durch die Vereinnahmung des UN-Gipfels für Ernährungssysteme haben sie die Tagesordnung des ersten Ernährungsgipfels der Vereinten Nationen auf Lösungen reduziert, die den Profiten der Unternehmen dienen.

UN-Ernährungsgipfel: Vereinte Nationen oder Vereinte Konzerne?

Am 23. September findet die Abschlussveranstaltung des UN-Gipfels für Ernährungssysteme statt. Die im Vorfeld sichtbar gewordene zunehmende politische Rolle von Agrar- und Lebensmittelkonzernen auf den Gipfel ruft heftige Kritik zivilgesellschaftlicher Organisationen auf den Plan: Der Ernährungsgipfel scheint zu einer Spielwiese für die politische Einflussnahme multinationaler Unternehmen zu verkommen. Mit welchen Mechanismen gelingt es multinationalen Konzernen, sich zunehmend Gewicht in der Rechtsetzung zur weltweiten Ernährung zu verschaffen?

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