Liste kleinbäuerlicher Versorger*innen

Wie wirken sich die Risiken von COVID-19 und die Maßnahmen gegen die Verbreitung auf das Recht auf angemessene Ernährung aus?

Foto: Wendy Wei

Die Corona-Krise macht strukturelle Missstände sichtbar, auch wie anfällig globalisierte, neoliberale Handelssysteme sind. Resiliente Ernährungssysteme haben die Fähigkeit, trotz solch einschneidender Störungen ausreichend und gehaltvolle Nahrungsmittel bereit zu stellen. Dabei bieten Kleinbäuer*innen und eine agrarökologische Transformation eine entscheidende Schlüsselrolle im Weg aus der Krise!

Wir wollen mit euch in der nächsten Zeit auf vielfältige Weise über die Auswirkungen - insbesondere auf vulnerable Gruppen -, Risiken aber auch die Chancen im Zusammenhang mit dem Recht auf angemessene Ernährung sprechen, die schon seit vielen Jahren bestehen und nun durch COVID-19 und die Maßnahmen gegen die Ausbreitung deutlicher werden.

Den Anfang möchten wir mit dem Aufruf machen, gerade jetzt lokale Versorger*innen zu stärken. Wir hatten mit einigen Lieferant*innen Kontakt und ergänzen die Liste gerne laufend. Wenn ihr selbst einen Hof, Laden, FoodCoop, Kistl ... habt, wendet euch bitte an tina.wirnsberger@fian.at.

Ein breite Palette für regionale, biologische bäuerliche Produkte aus tiergerechter Haltung findet ihr hier bei der ÖBV - Via Campesina Austria:
www.viacampesina.at/einkaufen

Eine Übersicht mit Fokus auf Graz und Umgebung liefert Nachhaltig in Graz:
nachhaltig-in-graz.at/listen/nachhaltig-produziert

Biogemüsehof Fam. Wressnigg https://www.bio-service.at/cms/

Bio Box Tirol: http://www.biobox-tirol.com/

Vom Biohof Fink: https://www.bio-fink.at/

Bioigel: https://www.bioigel.at/

Die Grüne Grille: http://www.gruene-grille.at/

Bio Direkt: http://biodirekt.at/index.html

Frenkenberger BioBox: http://www.biobox.at

Bio Radl: https://www.bioradl.at/lieferung/

Biohof Lumperer/Lumpis Bio-Kistl: https://www.lumpererhof.at/lumpis-bio-kistl-bestellen/…

Kristahof/Kristahof Kiste: http://www.kristahof.com/biolaedili/#kiste

Nagls Wertschätzung: http://nagl-freilandschwein.at/

Neubauer FoodCoop,1070 Wien: info@neubauer.fcoop.at

FoodCoop Allmunde, 1150 Wien: https://allmunde.org/

Lisilis Biohof: https://lisilis.at/
Lieferungen wieder ab Mitte/Ende April

Plattformen der WKO-Marktgremien:

Wiener Märkte liefern: https://www.marktlieferung.wien/

Steiermark: https://www.wko.at/site/steirisch-einkaufen/start.html

Oberösterreich: https://www.lieferserviceregional.at/

Salzburg: https://www.lieferserviceregional.at/

Indien: Kleinbäuer:innen in Odisha weiterhin von Vertreibung und Umweltzerstörung bedroht

Seit 2005 protestiert die Landbevölkerung im Bezirk Jagatsinghpur (Bundestaat Odisha) gegen Umweltzerstörung und die unrechtmäßige Aneignung ihres Landes. Dort sollen Industrieanlagen und Infrastruktur – darunter Stahl- und Zementwerke, ein Kraftwerk und ein Hafen – errichtet werden. FIAN Österreich rief in Zusammenarbeit mit FIAN International im März 2022 zu einer Briefaktion auf, um mehr als 40.000 Kleinbäuer*innen, Landarbeiter*innen und Fischer*innen vor dem Verlust ihrer Lebensgrundlagen zu schützen. Zu Jahresbeginn berichtet der Sprecher der Bewegung von Polizeirepression, gewaltsamen Übergriffen und zunehmenden Festnahmen und erneuert dringend die Forderungen.

Das Recht auf Nahrung in Europa

Die Ernährungsunsicherheit und Armut nehmen weltweit zu. Auch in Europa. Nach Schätzungen von Eurostat waren 21,7% der EU-Bevölkerung im Jahr 2021 armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Viele stellen sich u.a. die Frage: Heizen oder Essen? Die existierenden Maßnahmen und Programme kommen für viele zu kurz. Es ist essenziell, dass die Staaten den Zugang zu einer selbstbestimmten, angemessenen und ausreichenden Ernährung sichern.

Mikrofinanzkrise: OECD-Beschwerde gegen Oikocredit

Mikrokredite entpuppen sich in Kambodscha seit Jahren als Schuldenfalle. Während sie europäischen Investoren Profite bringen, führen sie vor Ort zu Landverlust, Armut und Menschenrechtsverletzungen. Trotzdem hat der sogenannte „ethische“ Investor Oikocredit seine Investitionen in Kambodscha sogar noch erhöht. Drei NGOs legen daher nun Beschwerde gegen Oikocredit bei der OECD ein.

Konzerne müssen für Menschenrechts- und Umweltverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden

Transnationale Konzerne und Unternehmen, die Lieferketten kontrollieren, bleiben in der Regel straffrei, wenn es um Menschenrechtsverletzungen geht, die oft mit Landraub und Umweltverschmutzung zusammenhängen. Am Montag, 24. Oktober, treffen sich Staaten eine Woche lang im UN-Menschenrechtsrat in Genf, um die langjährigen Verhandlungen über ein Abkommen fortzusetzen, das sie zur Verantwortung ziehen soll.

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