Neuigkeiten zum Kaweri-Fall

Danke für Eure Unterstützung!

Jene von euch, die den Brief zum Fall Kaweri unterzeichnet haben, haben Antwort vom Auswärtigen Amt bekommen. Die Kolleg*innen von FIAN Deutschland haben das Antwortschreiben kommentiert: FIAN begrüßt die Ankündigung von Prozessbeobachter*innen bei den Gerichtsanhörungen und Informationen über ein Vergleichsangebot seitens der ugandischen Regierung, dessen genauer Wortlaut angefragt wurde.

Allerdings sieht FIAN viele Kritikpunkte: so scheint das Auswärtige Amt dem Ansehen der Neumann-Kaffee-Gruppe mehr Priorität zu geben als den Rechten der Betroffenen, es zieht sich und die Neumann-Kaffee-Gruppe aus der Verantwortung, erkennt den Fall nicht als Zwangsräumung an und ignoriert Empfehlungen des UN-Sozialausschusses.

Weiteres zivilgesellschaftliches Engagement ist also gefragt - bleiben wir gemeinsam dran!

Wie Konzerne den UN-Ernährungsgipfel kapern

Transnationale Agrarkonzerne tragen zu einer wachsenden globalen Hungerkrise bei, verursachen weitreichende Umweltschäden und bedrohen die Gesundheit der Menschen. Durch die Vereinnahmung des UN-Gipfels für Ernährungssysteme haben sie die Tagesordnung des ersten Ernährungsgipfels der Vereinten Nationen auf Lösungen reduziert, die den Profiten der Unternehmen dienen.

UN-Ernährungsgipfel: Vereinte Nationen oder Vereinte Konzerne?

Am 23. September findet die Abschlussveranstaltung des UN-Gipfels für Ernährungssysteme statt. Die im Vorfeld sichtbar gewordene zunehmende politische Rolle von Agrar- und Lebensmittelkonzernen auf den Gipfel ruft heftige Kritik zivilgesellschaftlicher Organisationen auf den Plan: Der Ernährungsgipfel scheint zu einer Spielwiese für die politische Einflussnahme multinationaler Unternehmen zu verkommen. Mit welchen Mechanismen gelingt es multinationalen Konzernen, sich zunehmend Gewicht in der Rechtsetzung zur weltweiten Ernährung zu verschaffen?

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