Neuigkeiten zum Kaweri-Fall

Danke für Eure Unterstützung!

Jene von euch, die den Brief zum Fall Kaweri unterzeichnet haben, haben Antwort vom Auswärtigen Amt bekommen. Die Kolleg*innen von FIAN Deutschland haben das Antwortschreiben kommentiert: FIAN begrüßt die Ankündigung von Prozessbeobachter*innen bei den Gerichtsanhörungen und Informationen über ein Vergleichsangebot seitens der ugandischen Regierung, dessen genauer Wortlaut angefragt wurde.

Allerdings sieht FIAN viele Kritikpunkte: so scheint das Auswärtige Amt dem Ansehen der Neumann-Kaffee-Gruppe mehr Priorität zu geben als den Rechten der Betroffenen, es zieht sich und die Neumann-Kaffee-Gruppe aus der Verantwortung, erkennt den Fall nicht als Zwangsräumung an und ignoriert Empfehlungen des UN-Sozialausschusses.

Weiteres zivilgesellschaftliches Engagement ist also gefragt - bleiben wir gemeinsam dran!

Tag des Kleinbäuerlichen Widerstands: Kleinbäuerliche Saatgutsysteme stärken Ernährungssouveränität, Biodiversität und Klimaresilienz

Am Internationalen Tag des Kleinbäuerlichen Widerstands, dem 17. April, schließt FIAN sich den weltweiten bäuerlichen Bewegungen an. Wir weisen auf die anhaltende Unterdrückung von Bäuer*innen, Landarbeiter*innen und indigenen Völkern hin - insbesondere von Frauen, die den größten Teil der Weltbevölkerung ernähren, aber noch wenig Einfluss auf die Ernährungspolitik haben. 

Neue Dimension der globalen Ernährungskrise durch Ukrainekrieg bedarf koordinierter politischer Reaktion

Mechanismus der Zivilgesellschaft und indigener Völker (CSIPM) fordert außerordentliche Plenarsitzung des UN-Ausschusses für Welternährungssicherheit (CFS), um sich mit der neuen Dimension der globalen Nahrungsmittelkrise zu befassen. Bisher vorgeschlagene Lösungen verfehlen das Ziel, einen echten Wandel herbeizuführen und künftige Krisen zu verhindern.

Indien: Vertreibung und Umweltzerstörung in Odisha stoppen - jetzt Eilaktion unterstützen

Seit 2005 protestiert die Landbevölkerung im Bezirk Jagatsinghpur gegen Umweltzerstörung und die unrechtmäßige Aneignung ihres Landes. Dort sollen Industrieanlagen und Infrastruktur – darunter Stahl- und Zementwerke, ein Kraftwerk und ein Hafen – errichtet werden. FIAN ruft zu einer Briefaktion auf, um mehr als 40.000 Bäuer*innen, Landarbeiter*innen und Fischer*innen vor dem Verlust ihrer Lebensgrundlagen zu schützen.

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