Filmverleihpaket: The Voice of the Land

von Carlo Bolzoni und Guglielmo Del Signore 29:00 Min Rumänien 2016 OF dt UT Was bedeutet es Bäuerin/Bauer in Rumänien zu sein?

Der Film zeichnet ein Bild der rumänischen Landwirtschaft aus der Sicht der Kleinbäuerinnen und -bauern in Transsilvanien. 4,7 Millionen Bauern und Bäuerinnen leben heute in Rumänien und stellen damit die Hälfte aller landwirtschaftlichen Betriebe in der gesamten EU.

"Tăran” ist das rumänische Wort für Kleinbäuerin/Kleinbauer und steht für eine gute Verbindung zur Erde. Genau diese verlieren jedoch viele Betriebe durch die aktuellen Entwicklungen in der rumänischen und europäischen Agrarpolitik. Jede Stunde verschwinden drei dieser Betriebe. Ihre Flächen werden von Banken, Investmentfonds und auch Großbetrieben aufgekauft oder liegen einfach brach.

 

Eilaktion: Kleinfischer*innen in Uganda

Der Zweck dieser Briefaktion ist es, die Aufmerksamkeit der ugandischen Regierung auf eine Reihe von Bestimmungen des Fischerei- und Aquakulturgesetzes von 2020 zu lenken. Diese besitzen das Potenzial, die Menschenrechte von Kleinfischer*innen zu untergraben. Wir fordern, dass die Verabschiedung und Umsetzung des Gesetzes gestoppt wird, bis die Bedenken geprüft und angegangen worden sind.

Wie Konzerne den UN-Ernährungsgipfel kapern

Transnationale Agrarkonzerne tragen zu einer wachsenden globalen Hungerkrise bei, verursachen weitreichende Umweltschäden und bedrohen die Gesundheit der Menschen. Durch die Vereinnahmung des UN-Gipfels für Ernährungssysteme haben sie die Tagesordnung des ersten Ernährungsgipfels der Vereinten Nationen auf Lösungen reduziert, die den Profiten der Unternehmen dienen.

UN-Ernährungsgipfel: Vereinte Nationen oder Vereinte Konzerne?

Am 23. September findet die Abschlussveranstaltung des UN-Gipfels für Ernährungssysteme statt. Die im Vorfeld sichtbar gewordene zunehmende politische Rolle von Agrar- und Lebensmittelkonzernen auf den Gipfel ruft heftige Kritik zivilgesellschaftlicher Organisationen auf den Plan: Der Ernährungsgipfel scheint zu einer Spielwiese für die politische Einflussnahme multinationaler Unternehmen zu verkommen. Mit welchen Mechanismen gelingt es multinationalen Konzernen, sich zunehmend Gewicht in der Rechtsetzung zur weltweiten Ernährung zu verschaffen?

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