Erster FIAN-Stammtisch

Aktivist*innen laden euch zum gemeinsamen Kennenlernen und Ideensammeln ein!

Die Idee zu dem Stammtisch ist Anfang Juli im Rahmen der FIAN-Sommerakademie "Das Recht auf Nahrung kennen und verteidigen" entstanden. Aktivist*innen haben die Möglichkeit, sich in gemütlicher Runde auszutauschen, Ideen zu sammeln und konkrete Aktivitäten zu planen, um Themen rund um das Recht auf Nahrung sichtbar zu machen.

Der Stammtisch richtet sich an Menschenrechtsaktivist*innen, Aktive in der Bewegung für Ernährungssouveränität, Gärtner*innen, Bäuer*innen, Forscher*innen, Studierende verschiedener Disziplinen und an alle anderen Interessierten, die für das Menschenrecht auf Nahrung aktiv werden wollen.

Wir laden euch ein zum gemeinsamen Kennenlernen und Ideensammeln!

Ein*e FIAN Mitarbeiter*in wird bei unserem Treffen dabei sein, uns einen kleinen Einblick in das aktuelle Geschehen im FIAN-Büro geben und für Rückfragen zur Verfügung stehen.
 

Neue FIAN-Studie: Agrarökologie als Weg aus der Hungerkrise

Neue Studie von FIAN Österreich zeigt: Nur mit Vielfalt kann Hunger und Mangelernährung beendet werden. Agrarökologie verbessert die Ernährung, denn größere Vielfalt im Anbau bedeutet  auch eine größere Vielfalt auf dem Teller. Agrarökologie ist die Grundlage für die Überwindung der industriellen Landwirtschaft. Er steigert die Produktivität und schützt das Klima. Der ganzheitliche Ansatz rückt die kleinbäuerliche Landwirtschaft ins Zentrum. Durch bäuerliche Partizipation werden innovative Methoden entwickelt, um die Welt nachhaltig zu ernähren.

10 Jahre nach der großen Nahrungsmittelpreiskrise: Mit KleinbäuerInnen den Hunger bekämpfen

Wien, 12.10.2017 Zehn Jahre nach der großen Nahrungsmittelpreiskrise steigen die Zahlen der Hungernden wieder. Die jüngsten Zahlen der Vereinten Nationen belegen: 815 Millionen Menschen leiden an chronischem Hunger. Das sind rund 38 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Anlässlich des Welternährungstages legen Brot für die Welt und FIAN die 10. Ausgabe des Right to Food and Nutrition Watch vor. Die Publikation analysiert die Fehlentwicklung im Ernährungssystem und zeigt Wege aus der Krise auf.

Gutes Essen für alle! Tagung zu Ernährungssouveränität 26.-29.10.2017, Graz

Ernährungssouveränität setzt den akuten Krisen unserer Zeit eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft entgegen. Industrielle Landwirtschaft macht gutes Essen zu einem Luxusgut für wenige. Ernährungssouveränität zeigt Wege auf, die es allen ermöglicht die Produktion, Verarbeitung und Verteilung von Essen mitzubestimmen. Dabei geht es um lokale ebenso wie globale Zusammenhänge.

Hunger.Macht.Profite.8

Im März und April 2017 finden zum achten Mal die Filmtage zum Recht auf Nahrung - Hunger.Macht.Profite.8 - statt. Die Filmtage machen Station in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und im Burgenland.

LIGA Relaunch

Die „liga“ – das Magazin der Österreichischen Liga für Menschenrechte – präsentiert sich ab sofort im neuen Look. Im Fokus der aktuellen Ausgabe steht das Thema Frauenrechte.

Webinar zum Thema "ZukunftsbäuerInnen" am 12. Mai

Romantisieren wir Kleinbäuer_innen? Was versteht man unter ‚moderner‘ Landwirtschaft? Wie sollen arme Bäuer_innen die Welt ernähren, wenn sie es nicht einmal schaffen, sich selbst zu ernähren? Müssen wir nicht einfach mehr produzieren um alle satt zu bekommen?

"Frauenrechte sind Menschenrechte: NGO-Konferenz"

20 Jahre nach der zweiten und bislang letzten Menschenrechtskonferenz der Vereinten Nationen – sie hat 1993 in Wien stattgefunden – haben Nichtregierungsorganisationen in dieser Woche zur Konferenz „Vienna+20“ eingeladen. Unter dem Motto „Menschenrechte in der Krise“ berieten und diskutierten internationale NGO-Delegierte die Umsetzung der Menschenrechte weltweit.

Interview mit Biraj Patnaik

Biraj Patnaik war kürzlich auf Einladung von FIAN Österreich in Wien, um den 'Right to Food and Nutrition Watch' in der VHS Wien zu präsentieren. In einem Interview mit Políticas spricht Biraj von der Right to Food Campaign, India, über die Kämpfe für das Recht auf Nahrung in Indien - auf den Straßen, am Feld, im Parlament und in Gerichtssälen - und zeigt sich beeindruckt von der Bewegung Stop TTIP in Europa.

Boku-Kino: Landraub

Film mit Diskussion Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Jedes Jahr gehen weltweit etwa 12 Millionen Hektar Agrarfläche durch Versiegelung verloren. Nach der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Mittels Landraub sichern sich die Reichsten der Welt den Zugriff auf die wichtigste Ressource dieser Welt.

Umwelt und Migration: Vor welchen Herausforderungen stehen wir?

Wertewandel – Wertesuche. Welche Werte braucht es zur Transformation? Die Veranstaltungsreihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ bietet Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Expertinnen und Experten berichten über die aktuellen Fragen unserer Zeit und diskutieren mit Personen aus der Praxis und dem Publikum innovative Wege und Möglichkeiten einer nachhaltigen Transformation der Gesellschaft.

Interview mit Biraj Patnaik Radioattac

Über 800 Millionen Menschen hungern auch im Jahr 2015 weltweit. Dabei handelt es sich nicht um einen "Zufall" und schon gar nicht um eine Notwendigkeit. Das Recht auf Nahrung, ein Menschenrecht, wird von der fortschreitenden Neoliberalisierung der Gesellschaften massiv bedroht.

Landraub – Filmscreenings Hunger.Macht.Profite

In Kooperation mit den Filmtagen Hunger.Macht.Profite. läuft der Film „Landraub“ ab 18. September österreichweit in ausgewählten Kinos mit anschließenden Filmgesprächen. Ihr seid eingeladen mit Impulsgeber_innen über Hintergründe und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren. Alle Kooperationsveranstaltungen mit Filmgesprächen findet ihr unter www.hungermachtprofite.at/Landraub

Präsentation - Right to Food and Nutrition Watch 2012

Who decides about Global Food and Nutrition? Report was presented in Vienna on October 10th, 2012 from Martin Wolpold-Bosien from FIAN International,Claire Quenum from FLORAISON - RAPDA in TOGO and Karin Ulmer from APRODEV in Brussels. Moderation: Irmi Salzer from ÖBV Via Campesina Austria.Video Friedel Hans.

Right to Food and Nutrition Watch

Zehn Jahre Leitlinien zum Recht auf Nahrung: Kämpfe, Erfolge und Herausforderungen Der Right to Food and Nutrition Watch ist der einzige internationale Bericht, der überwacht, ob Regierungen ihre Verpflichtung zur Durchsetzung des Menschenrechts auf Nahrung erfüllen. Er ist damit ein Instrument, um nationalen und internationalen Entscheidungsträger_innen einen Spiegel vorzuhalten, damit sie in Zukunft ihre Entscheidungen an Menschenrechtsprinzipien ausrichten. Der Bericht bietet zudem eine Plattform für Menschenrechtsexpert_innen, zivilgesellschaftliche Akteure und soziale Bewegungen, sich über ihre Erfahrung auszutauschen. Der Watch erscheint in Englisch, Französisch und Spanisch und wird weltweit zum Welternährungstag in ca. 30 Städten vorgestellt. Der Watch erscheint 2014 zum siebten Mal.

"Die Zeit ist reif für Ernährungssouveränität"

Neuauflage der Broschüre Die aktualisierte und erweiterte Version der ersten Auflage thematisiert in 19 kurzen Artikeln und Grafiken Probleme und Widersprüche im globalen Lebensmittel- und Agrarsystem, sowie zahlreiche Ideen, Ansatzpunkte und Alternativen. Dabei geht es um die aktuelle multiple Krise, das bedenkliche 'Greening' der Wirtschaft, die Macht der Supermärkte, die Frau in der Landwirtschaft, Migration und Landwirtschaft, Wegwerfgesellschaft, Recht auf Stadt, 'Commons', und solidarische Formen der Landwirtschaft wie CSA, FoodCoops, und vieles mehr. Die Broschüre steht im Kontext der österreichischen (und globalen) Bewegung für Ernährungssouveränität und des Nyéléni-Prozesses. FIAN Österreich hat einen Artikel zum Recht auf Nahrung und Agrartreibstoffen beigesteuert.

Right to Food and Nutrition Watch 2013

Alternativen und Widerstand gegen Politiken, die Hunger erzeugen Das „Jahrbuch zum Recht auf Nahrung 2013“ (Right to Food and Nutrition Watch), getragen von einer breiten zivilgesellschaftlichen Allianz, identifiziert Politiken, die den Hunger verstärken. Dazu gehört die umfassende Privatisierung von natürlichen Ressourcen wie Land und Saatgut durch die problematische Allianz der Politik mit großen internationalen Konzernen und philanthropischen Stifungen. So nehmen die beteiligten Agrar-und Nahrungsmittelkonzerne entscheidenden Einfluss darauf, wofür öffentliche Gelder ausgegeben und wie Gesetze geschrieben werden.

FOODFIRST-Magazin Oktober 2013

Neues Magazin mit Schwerpunkt "Vienna+20" Unser FOODFIRST-Magazin widmet sich in der neuesten Ausgabe dem Thema "Vienna+20". Mit einer Straßenaktion machte FIAN zu Beginn der Aktionswoche Vienna+20 deutlich: Staaten müssen Menschenrechte auf Kurs bringen anstatt sie untergehen zu lassen (siehe Titelbild)! Während der zivilgesellschaftlichen Vienna+20-Menschenrechtskonferenz ließen Organisationen und soziale Bewegungen aus aller Welt die Vision „Alle Menschenrechte für Alle“, das Motto der richtungsweisenden Wiener Weltmenschenrechtskonferenz von 1993, wieder aufleben.

Aktionswoche Vienna+20:

Menschenrechte haben Vorrang In der letzten Juniwoche stand Wien im Zeichen der Menschenrechte. Im Rahmen der Aktionswoche Vienna+20 fanden eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen statt.

Programm Vienna+20 Aktionswoche

Wien im Zeichen der globalen Menschenrechtsbewegung 24.-28. Juni 2013 Ende Juni steht Wien im Zeichen der globalen Menschenrechtsbewegung. Auf der zivilgesellschaftlichen Konferenz „Menschenrechte in der Krise“ am 25. und 26. Juni treffen sich Menschenrechtsaktivist_innen aus über 50 Ländern.

SoliLa!

Petiton für "Solidarisch Landwirtschaften" im Donaufeld unterzeichnen FIAN Österreich unterstützt die Anliegen des Kollektivs „Solidarisch Landwirtschaften (SoliLa!)“. Seit dem 4. Mai besetzen die SoliLa!-AktivistInnen eine Brachfläche im Donaufeld des Wohnfonds Wien und bewirtschaften diese. Die Forderungen der AktivistInnen nach einer selbstbestimmten Stadtgestaltung, nach Freiräumen für eine kollektive, kleinbäuerlichen Nahrungsmittelproduktion und Ernährungssouveränität stellen wichtige Ansätze für die Diskussion über das Recht auf Nahrung (in der Stadt) dar.

Vienna+20

Strengthening the Human Rights Movement Globally Nachdem die Menschenrechtskonferenz in Wien 1993 als Meilenstein für die Menschenrechte gewertet wird, soll das 20. Jubiläum dazu genutzt werden, die Entwicklungen der letzten zwei Jahrzehnte zu evaluieren, den Stand menschenrechtlicher Entwicklungen einer Analyse zu unterziehen und vor allem auch aktualisierte Forderungen an die Staaten zu richten. Zivilgesellschaftliche Organisationen treffen sich dazu Ende Juni 2013 zu Vienna+20 in Wien.

Protestbriefaktion "Refugee Camp" ausgeweitet

Lebensbedingungen von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Österreich FIAN International hat sich vor ein paar Wochen mit einem Protestbrief an Bundeskanzler Werner Faymann und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner gewendet: In Unterstützung der Flüchtlinge in der Votivkirche und der Achtung ihrer Menschenrechte. Das Schreiben wurde nun aktualisiert und die Aktion auf das größere FIAN Netzwerk ausgeweitet. FIAN Norwegen, FIAN Niederlande und FIAN Schweiz haben sich bereits mit dem Protestbrief an unser Bundeskanzleramt und unser Innenministerium gewendet.

G7-Gipfel: Neue Allianz für Ernährungssicherung fördert Konzerndominanz in Afrika

Maßnahmen unter dem Deckmantel der Hungerbekämpfung gefährden Recht auf Nahrung Wien/München, 05.06.2015 – Im Vorfeld des G7-Gipfels vom 7. - 8. Juni in Elmau bekräftigt FIAN: Die G7 besitzt keine demokratische Legitimation, um über zentrale Weichenstellungen der Welternährung zu entscheiden. Die G7-Initiative „Neue Allianz für Ernährungssicherung“ hat sich zwar die Hungerbekämpfung in Afrika auf die Fahnen geschrieben, im Vordergrund steht jedoch die Förderung des Agribusiness aus den G7-Staaten.

Ein Tag im Zeichen von Menschenrechten & sozialen Standards

VHS Menschenrechtsreihe Ein Dach über dem Kopf, genügend Geld zum Leben und Zugang zu medizinischer Versorgung sind Grundrechte, die jedem Menschen zustehen. Staaten haben sich dazu verpflichtet, diese Rechte zu schützen, zu respektieren und zu gewährleisten. Doch wie ist es in der Praxis um die Menschenrechte bestellt?Kommt der Staat seinen Verpflichtungen – sowohl innerhalb seines staatlichen Territoriums als auch über die Grenzen hinaus – nach? Welche Rolle spielen Wirtschaftsinteressen für den Menschenrechtsschutz?

Symposium Ernährungssouveränität

Ein kritischer Dialog Die geblockte Lehrveranstaltung will die Hintergründe des vorherrschenden Agrar- und Ernährungssystems aufzeigen und die Facetten von Ernährungssouveränität aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Mit: Ernst Langthaler, Josef Nussbaumer, Katrin Hirte, Alexandra Strickner, Hans R. Herren, Iris Frey, Brigitte Reisenberger, Franziskus Forster, Maria Vogt, Irmi Salzer, Heidi Porstner, Ulrich Brand, Gerhard Riess, Lisa Bolyos u.v.m.

Nyéléni Austria Frühjahrstreffen

Wir wollen wieder alte und neue Bewegungsaktive an einem Ort versammeln, um uns auszutauschen, inhaltlich zu diskutieren und die nächsten Schritte zu gehen – von 1. bis 3. Mai findet in Villach das Nyéléni Austria Frühjahrstreffen statt.

Globaler Aktionstag gegen TTIP, CETA, TISA

Demo-Vorbereitung bei der Gemüsedisko Wir haben TTIP satt! Komm zur Demo gegen TTIP/CETA/TiSA und für faire Handelsbedingungen in Wien. Bring deine Scheibtruhe mit - denn wir werden TTIP kippen!

Filmtage zum Recht auf Nahrung

Filmtage zum Recht auf Nahrung Die Filmtage Hunger.Macht.Profite.7 zeigen im März und April 2015 österreichweit Filme über unser Agrar- und Ernährungssystem, mit dem Ziel Ungerechtigkeiten und Profiteure der industriellen Landwirtschaft aufzuzeigen. In den Filmgesprächen werden dem Wachstumswahn regionale Alternativen entgegengestellt und über Widerstand und Handlungsmöglichkeiten diskutiert. Die Veränderung der Machtverhältnisse ist Grundvoraussetzung für ein demokratisches Agrar- und Lebensmittelsystem, in welchem das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität verwirklicht ist. Darum wünschen wir uns und Euch: seht Euch die Filme an, redet mit, bildet Euch eine Meinung, erzählt weiter, was Ihr gehört und gesehen habt und werdet selbst aktiv. Hunger.Macht.Profite. ist eine Veranstaltungsreihe von FIAN Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria, normale.at und AgrarAttac. Zum Programm: *www.HungerMachtProfite.at*

"Armut, Hunger & Ethik: Veganismus und die Nutzung globaler Ressourcen“

Podiumsdiskussion Im letzten Teil der Veranstaltungsreihe „Nachhaltig in Wien: Ernährung“ wird der Fokus auf die ethischen Aspekte der globalen Ressourcenverteilung gelegt. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die vegane Ernährung auf die Ressourcenverteilung hat und wie die Ernährungssituation von Menschen mit der Fütterung und Haltung von Tieren in Zusammenhang steht.

"Essen ist Selbstbestimmung"

Vortrag von Kathrin Hartmann In Ihrem Vortrag wird sich die Autorin und Journalistin Kathrin Hartmann dem Recht auf Nahrung, der globalen Ressourcenverteilung und den globalen Zusammenhängen und Auswirkungen unserer Ernährung widmen.

FIAN-ÖBV-Neujahrsempfang

Willkommen 2015 FIAN Österreich und ÖBV-Via Campesina Austria laden am 30.1.2015 in die gemeinsamen Büroräumlichkeiten. Wir wollen zusammen mit Kolleg_innen, Mitgliedern, Freund_innen, Aktivist_innen und Interessierten das neue Jahr willkommen heißen. Wir freuen uns über alle, die fernab von der Arbeit zum Kennenlernen, Austauschen und Wiedersehen vorbei schauen wollen. Für Speis und Trank ist gesorgt - wobei wir uns auch über Mitgebrachtes freuen!

WIR HABEN ES SATT!

Plattformaktion Jedes Jahr Ende Jänner trifft sich Österreichs „Agrarelite“ zum Agrarpolitiktag der Wintertagung des Ökosozialen Forums. Und jedes Jahr wird versucht, Österreichs Agrarpolitik schönzureden. Heuer konzentriert man(n) sich auf „Bioökonomie“ und „Märkte im Wandel“.

Buchpräsentation: Nahrungskrise

Nahrungskrise Subsahara-Afrika Paradoxerweise sind es derzeit Nahrungsproduzent_innen, die von Hunger betroffen sind. Vor diesem Hintergrund geht Philipp Salzmann der Frage nach, wie Nahrungsunsicherheit von Kleinbäuer_innen im subsaharischen Afrika entsteht. Über die polit-ökonomische Analyse von vorherrschenden Akteur_innen und Strukturen wird die Herausbildung eines neoliberalen Nahrungssystems nachgezeichnet. In diesem werden subsaharische KleinbäuerInnen vielfach enteignet und entmächtigt, was wiederum ihre Nahrungsunsicherheit hervorruft.

Nyéléni Austria Herbsttreffen

WUK, Wien Die Bewegung für Ernährungssouveränität wächst und gedeiht. Wir wollen bei einem Herbsttreffen alle alten und neuen Bewegungsaktiven wieder an einem Ort versammeln, um uns auszutauschen, inhaltlich zu diskutieren und die nächsten Schritte zu gehen.

Tagung: Menschenrechte jenseits der Grenzen

Extraterritoriale Staatenpflichten (ETOs) Viele Menschenrechtsverletzungen, insbesondere von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten, haben ihren Ursprung weit entfernt von dem Ort, an dem die Opfer leben. Extraterritoriale Staatenpflichten (Extraterritorial Obligations - ETOs) beschreiben die menschenrechtlichen Verpflichtungen eines Staates gegenüber Menschen in anderen Ländern. Im Einsatz für das Recht auf Nahrung dienen die ETOs als wesentliches menschenrechtliches Instrument, um Staaten auf ihre Pflichten aufmerksam zu machen und diese einzufordern. Die Maastrichter ETO Prinzipien von 2011 fassen diese Pflichten im internationalen Recht zusammen.

Filmvorführung: Der inszenierte Hunger

im Rahmen der Global Campus Filmtage Seit mehr als zwanzig Jahren wird Getreide aus Europa und der USA nach Afrika exportiert. Jedoch nicht nur, um Bedürftigen zu helfen, sondern auch um die Produktionsüberschüsse der hoch subventionierten Bauern in den USA, Kanada und Westeuropa abzubauen. Am Beispiel von Zambia wird verdeutlicht, dass im Zuge entwicklungspolitischer Programme neben humanitären auch andere Interessen verfolgt werden können. Denn für das eingesetzte Geld könnte man vor Ort etwa doppelt so viel Getreide kaufen. Eine aufrüttelnde Dokumentation über verklärte Motive, Machtinteressen und die Menschen, welche die Auswirkungen zu tragen haben.

Die Nahrungskrise in Subsahara-Afrika

– (k)ein weiter wie bisher? Paradoxerweise leiden derzeit vor allem KleinbäuerInnen – also ProduzentInnen von Nahrung – an Hunger in Subsahara Afrika. Wie kommt es dazu und was wird dagegen unternommen? In diesem Vortrag werden systemische Ursachen der Nahrungskrise, aber auch AkteurInnen und Konzepte des Widerstands vorgestellt, welche sich nicht zuletzt auf das Recht auf Nahrung und auf Ernährungssouveränität beziehen.

Filmpräsentation: Millions Can Walk

im Rahmen der Filmtage Globales Lernen 2014 in Wien Hunderttausend Inderinnen und Inder, landlose Bauern, Einheimische - die Adivasi - zu Fuß unterwegs: Auf staubigen Straßen, auf dem National Highway, durch Dörfer und Städte. Der im großen Stil betriebene Abbau von Bodenschätzen, das Anlegen immenser Plantagen und mächtige Infrastrukturprojekte haben dazu geführt, dass sie vertrieben und der Grundlagen ihres friedvollen Lebens beraubt wurden. Jetzt sind sie aus dem ganzen Land angereist, um sich gemeinsam für ein Leben in Würde einzusetzen. Ihr Protestmarsch führt von Gwalior ins 400 Kilometer entfernte Delhi. Sie widersetzen sich der Hitze, trotzen Krankheiten, nehmen Entbehrungen auf sich. Denn eines steht für sie fest: Sie werden erst ruhen, wenn die Regierung auf ihre Forderungen eingeht.

Genug für 9 Milliarden? Nahrung für das 21. Jahrhundert

Präsentation des Right to Food and Nutrition Watch Anlässlich des Welternährungstages am 16.10.2014 und im Rahmen der VHS-Reihe „Nachhaltig in Wien: Ernährung“ stellt Alejandra Morena von FIAN International den Right to Food and Nutrition Watch 2014 in Wien vor.

Europaweiter Aktionstag gegen TTIP, CETA & TISA

Transatlantische Partnerschaft sieht anders aus! Das Bündnis TTIP STOPPEN und der EU-weiten Koalition gegen TTIP rufen zu einem Aktionstag auf, um die laufenden Verhandlungen zu TTIP (Transatlantisches Freihandels- und Investitionsabkommen mit den USA), CETA (umfassendes Freihandels- und Investitionsabkommen mit Kanada), TiSA (Freihandelsabkommen zum Handel mit Dienstleistungen) und anderen Freihandelsverträgen zu stoppen. Der europaweite Aktionstag bringt den Protest gegen die Handelspolitik der EU-Kommission und der Bundesregierung und für einen gerechten Welthandel unüberhörbar auf die Straße: Transatlantische Partnerschaft sieht anders aus!

Edible City

Grow the Revolution Der Film "Edible City" zeigt eine unterhaltsame Reise durch die Good Food (Gutes Essen)-Bewegung, die sich in der San Francisco Bay Area, in den gesamten USA und überall auf der Welt verbreitet. Die zahlreichen porträtierten Aktivist_innen, Initiativen und engagierten Bürger_innen zeigen, wie sich jede_r von uns an der Veränderung unseres zerstörerischen Nahrungsmittelsystems beteiligen kann.

Mit Menschenrechten gegen Hunger?

Das Recht auf Nahrung als Werkzeug gegen Hunger weltweit Jeder Mensch hat das Recht, frei von Hunger zu sein. Ein Recht auf Nahrung kommt bereits in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 zum Ausdruck und wurde im Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte verbindlich festgeschrieben. Dennoch leiden knapp 900 Millionen Menschen weltweit an Hunger – und das, obwohl genug Nahrungsmittel für alle produziert werden könnten. Welche staatlichen Pflichten lassen sich aus dem Recht auf Nahrung ableiten und ist das Recht auf Nahrung einforderbar? Mit diesen und anderen Fragen wollen wir uns in diesem Workshop beschäftigen.

FIAN Sommerheuriger

Kennenlernen und Wiedersehen Wie auch schon in den vergangenen Jahren findet auch dieses Jahr wieder unser Treffen beim FIAN-Sommerheurigen statt. Dazu möchten wir euch herzlich einladen! Das FIAN-Team freut sich über alle Kolleg_innen, Mitglieder, Freund_innen, Aktivist_innen und Interessierte, die fernab von der Arbeit zum Kennenlernen, Austauschen und Wiedersehen vorbeischauen. Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit vielen bekannten und neuen Gesichtern!

Die Nahrungskrise in Subsahara-Afrika

Buchpräsentation Paradoxerweise sind es derzeit vor allem NahrungsproduzentInnen, die von Hunger betroffen sind. Vor diesem Hintergrund geht Philipp Salzmann der Frage nach, wie Nahrungsunsicherheit von KleinbäuerInnen im subsaharischen Afrika entsteht.

Mit Recht für soziale Gerechtigkeit.

HUMAN RIGHTS TALK Die Europawahlen sind geschlagen; Krisen- und Austeritätspolitik waren dabei im Wahlkampf wesentliche Themen, weniger zentral wurde und wird die Gewährleistung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte (kurz: WSK Rechte) in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert. Im Gegenteil, sie werden in Zeiten internationaler Finanzkrisen häufig als nicht leistbar, als vermeintlicher Luxus, hintangestellt. *Karin Lukas* (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte und Mitglied des Europäischen Sozialausschusses des Europarats), *Gunther Müller* (Nachrichtenmagazin Profil), *Lukas Oberndorfer* (Arbeiterkammer) und *Lisa Sterzinger* (FIAN Österreich) gehen daher der Frage nach welche Rolle WSK Rechte bei der Politikgestaltung spielen (sollten) und wie der Pakt über die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte mit der Europäischen Grundrechte Charta und der Europäischen Menschenrechtskonvention zusammenspielen (sollte). Und was wenn die Austeritätspolitik der EU zu Menschenrechtsverletzungen führt?

FIAN am Südwind-Straßenfest!

Auch dieses Jahr steht FIAN, heuer gemeinsam mit AgrarAttac und der ÖBV- Via Campesina Austria für Nyéléni Austria, mit einem Infotisch auf dem Uni Campus des Alten AKH und lädt zum gegenseitigem Austausch und Kennenlernen. Das Südwind Straßenfest ist interkultureller Begegnungsort: zahlreiche Entwicklungspolitische Organisationen, Initiativen und Solidaritätsgruppen kommen an diesem Tag zusammen und stellen ihre Projekte vor.

Ernährungssouveränität und Menschenrechte

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe und Ringvorlesung zu Ernährungssouveränität Soziale Bewegungen und zivilgesellschaftliche Organisationen nutzen auf unterschiedliche Weise Menschenrechte, um ihre Forderungen zu stärken. Das passiert über das bereits anerkannte Menschenrecht auf Nahrung oder die Forderung nach dem Recht auf Ernährungssouveränität, den erkämpften Raum im UN-Welternährungsausschusses (CFS) in Rom oder die Bestrebungen für eine Deklaration der Rechte von BäuerInnen beim Menschenrechtsrat in Genf. Vernetzung und gemeinsame Strategien spielen dabei eine wichtige Rolle – sei es im IPC for Food Sovereignty oder im Nyéléni Europe Netzwerk.

Nyéléni Austria 2014

1. Österreichisches Forum für Ernährungssouveränität Vom 13. bis 17. April 2014 wird das 1. Österreichische Forum für Ernährungssouveränität “Nyéléni Austria 2014″ im Schloss Goldegg in Salzburg stattfinden. Das Forum wird etwa 300 Menschen versammeln und soll den Austausch der Gruppen, Organisationen und Initiativen für Ernährungssouveränität fördern und vor allem durch die Entwicklung gemeinsamer Strategien ein wichtiger Schritt sein, um Ernährungssouveränität, das Menschenrecht auf Nahrung und ein gutes Leben für alle, zu verwirklichen.

Natur AG?

Einführung in die Thematik der Finanzialisierung der Natur und Alternativen dazu Vortrag von *Jutta Kill*, Expertin für Emissionshandel und Biodiversitäts-Offsetting

Kolumbien im Widerstand

Gegen Saatgut-Zerstörung und Freihandelsabkommen Der Widerstand gegen multinationale Konzerne, gegen Gentechnik und für die freie Nutzung von Saatgut wächst. Drei AktivistInnen aus Kolumbien berichten.

TTIP und der Widerstand dagegen in den USA

Vortrag mit Melinda St. Louis, Public Citizen Nicht nur in Europa regt sich der Widerstand gegen das EU-USA-Handels- und Investitionsabkommen TTIP: Auch in den USA kämpfen viele zivilgesellschaftliche Organisationen gegen dieses Abkommen. Sie teilen unsere Befürchtung, dass von TTIP in erster Linie internationale Konzerne profitieren werden.

FIAN Neujahrsempfang 2014

Kennenlernen Austauschen Wiedersehen Der Vorstand und das Büroteam von FIAN Österreich laden in ihre Räumlichkeiten ein, um gemeinsam das neue Jahr willkommen zu heißen und sich für neue Herausforderungen zu stärken. Wir freuen uns über alle Kolleg_innen, Mitglieder, Freund_innen, Aktivist_innen und Interessierte, die fernab von der Arbeit zum Kennenlernen, Austauschen und Wiedersehen vorbei schauen wollen. Für Speis und Trank ist gesorgt.

Hunger.Macht.Profite.6

Filmtage zum Recht auf Nahrung Hunger.Macht.Profite.6 macht im November 2013 in 6 Bundesländern Station, in 16 Orten. Insgesamt wird es 28 Filmvorführungen mit 3 Filmbrunchs und einer geheimen Sneak Preview geben. Zur Auswahl stehen dieses Jahr 13 Filme. Es werden über 60 ImpulsgeberInnen bei den Filmgesprächen dabei sein.

Mir isst es Recht 2013

FIAN-Restaurant-Aktion „Mir isst es Recht“ ist das Motto der kreativen Spendenaktion von FIAN. In über 30 Lokalen in Wien, Steiermark, Oberösterreich und Kärnten werden zwischen Oktober und Dezember ausgewiesene Gerichte serviert. Durch den Genuss einer der ausgewiesenen FIAN-Speisen wird unsere Arbeit für das Menschenrecht auf Nahrung mit € 1,- bis € 1,50 pro Speise unterstützt. 2010 wurde „Mir isst es Recht“ ins Leben gerufen. Seither steigt die Zahl der teilnehmenden Lokale stetig an. 2012 wurden in 25 Lokalen ca. 6.000 FIAN-Speisen verkauft.

Hunger auf dem Holzweg

Land Grabbing in Mosambik Laut Weltbank wurden in Mosambik zwischen 2004 und 2007 2,7 Millionen Hektar Land übertragen. Die Agroforstwirtschaft war eine treibende Kraft hinter diesem Boom. Großflächige und von europäischen Trägern finanzierte Baumplantagen zerstören in Mosambik die Lebensgrundlage von kleinbäuerlichen Gemeinschaften. Die Nachfrage nach Holz steigt – für Papier- und Zellulose-Produkte, Bauholz, als Energielieferant oder als Ausgangsstoff für holzbasierten Treibstoff. Nationale und transnationale Unternehmen sind zunehmend auch daran interessiert ihre Agroforstprojekte als CO²-Senken zertifizieren zu lassen.

Vorbereitungstreffen Nyéléni Austria 2014

Liebe Ernährungssouveränitätsbewegte! Nach dem scheinbar unumgänglichen Sommerloch gehts jetzt wieder los! Wir laden ein zum 3. großen Vorbereitungstreffen für ein Nyeleni Österreich Forum 2014!

WIR HABEN GENUG! Für alle!

Wie teuer sind uns billige Lebensmittel?“ Dr. Ulrich Hoffmann, hochrangiger Mitarbeiter der UNO (Vereinte Nationen) mit Sitz in Genf. Er ist Berater der UN-Organisation für Handel & Entwicklung und internationaler Experte zu Welternährung und Landwirtschaft. Unter anderem wird Dr. Hoffmann zu folgenden Kernthemen referieren: Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in einer „ökologischen Intensivierung“. Die Landwirtschaft muss schnell und nachhaltig umgestaltet werden, um die Ernährungssicherheit in Zeiten des raschen Klimawandels zu gewährleisten. Weltweit sind Multifunktionalität und bäuerliche Kleinbetriebe die Alternative zur industriellen Landwirtschaft.

MIT MENSCHENRECHTEN GEGEN HUNGER 2013

FIAN Workshop Jeder Mensch hat das Recht, frei von Hunger zu sein. Das Recht auf Nahrung kommt bereits in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 zum Ausdruck und wurde im Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte verbindlich festgeschrieben. Dennoch leiden knapp 900 Millionen Menschen weltweit an Hunger – und das obwohl genug Nahrungsmittel für alle produziert werden könnten. Es ist vielmehr eine Frage des politischen Willens, Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Verletzungen des Menschenrechts sich zu ernähren gestoppt werden. Welche staatlichen Pflichten lassen sich aus dem Recht auf Nahrung ableiten? Ist das Recht auf Nahrung einklagbar? Warum ist der Zugang zu und die Kontrolle über Land so relevant für die Verwirklichung des Rechts auf Nahrung? Mit diesen und anderen Fragen wollen wir uns in diesem zweitägigen Workshop intensiv beschäftigen.

Schattenbericht: Menschenrechte sind nicht einzusparen!

Im November 2013 wird der österreichische Staatenbericht über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte vor dem zuständigen UN-Komitee in Genf geprüft. Aus diesem Anlass präsentiert das NGO-Bündnis WSK-Rechte Forum vorab einen Schattenbericht als zivilgesellschaftliche Gegendarstellung zum Regierungsbericht.

FIAN Sommerheuriger

Kennenlernen, Austauschen und Wiedersehen Wie jedes Jahr laden wir zum FIAN-Sommertreffen ein. Das FIAN-Team freut sich über alle KollegInnen, Mitglieder, FreundInnen, AktivistInnen und Interessierte, die fernab von der Arbeit zum Kennenlernen, Austauschen und Wiedersehen vorbeischauen. Wir freuen uns auf Euch!

Wir lassen Menschenrechte NICHT untergehen!

Straßenaktion zum Auftakt von Vienna+20 Im Rahmen der Aktionswoche Vienna+20 finden eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen statt. Zum Auftakt wollen wir ein sichtbares Zeichen für die Menschenrechte setzen: Staaten müssen Menschenrechte auf Kurs bringen anstatt sie untergehen zu lassen! Wir setzen selbstgefaltete Papierboote beschriftet mit unseren Bo(o)tschaften an die Regierungen in das Wasserbecken vor der Karlskirche und bringen so unsere Kritik und unsere Forderungen auf den Weg.

The Launch of the GLOBAL NETWORK FOR THE RIGHT TO FOOD AND NUTRITION

A Call for Action! Founding members of the Global network will explain the need for such an initiative based on their experiences in the local, national and global struggles to fight violations of the Right to Food and Nutrition. The charter, priorities and added value of this new network will be shared and discussed with interested public. The UN Special Rapporteur on the right to food, Olivier De Schutter, will comment on “Scaling-Up Right to Adequate Food Accountability - The Role of Civil Society”.

Conference ETO Consortium

Extraterritorial obligations in the post Vienna+20 action plan The ETO Consortium is a network of some 80 human rights related CSOs and academics. ETOs is short for extraterritorial obligations, the human rights obligations of states towards persons outside their territories. These obligations have so far been underused, even though they are crucial for addressing the challenges of globalization. The conference will introduce the ETO Consortium and its work. A panel of Consortium organisations will reflect the Vienna+20 CSO Declaration and action plan in the light of ETOs.

Vienna+20 Action Week

Strengthening the Human Rights Movement Globally Nachdem die Menschenrechtskonferenz in Wien 1993 als Meilenstein für die Menschenrechte gewertet wird, soll das 20. Jubiläum dazu genutzt werden, die Entwicklungen der letzten zwei Jahrzehnte zu evaluieren, den Stand menschenrechtlicher Entwicklungen einer Analyse zu unterziehen und vor allem auch aktualisierte Forderungen an die Staaten zu richten. Zivilgesellschaftliche Organisationen treffen sich dazu Ende Juni 2013 zu Vienna+20 in Wien.

Podiumsdiskussion: Menschenrechte vor Gericht

Auf dem Weg zu einer globalen Rechtsordnung Die bahnbrechende Weltkonferenz der Menschenrechte in Wien: Genau 20 Jahre ist es her, dass sie stattfand. Wo stehen wir heute? Trotz vieler Errungenschaften wird tagtäglich auf der ganzen Welt gegen die Menschenrechte oder gegen das Völkerrecht verstoßen - von Einzelpersonen, Staaten und auch von Unternehmen. Ihre Verbrechen bleiben für die Täter oft ohne Folgen. Wie wirksam ist die internationale Strafjustiz? Welche Instrumente sind nötig, um Menschenrechtsverletzungen weltweit konsequent zu ahnden? Wäre ein Weltgerichtshof für Menschenrechte, wie ihn Manfred Nowak vorschlägt, wirklich die Lösung?

Launch: „Globales Netzwerk für das Recht auf Nahrung“

Am 24. Juni stellt sich in Wien das „Globale Netzwerk für das Recht auf Nahrung“ erstmals der Öffentlichkeit vor. Das Recht auf Nahrung ist eines der am meisten verletzten Menschenrechte weltweit. Netzwerkmitglieder aus Asien, Afrika, Europa und Amerika berichten von ihren lokalen und nationalen Erfahrungen im Kampf gegen Verletzungen des Rechts auf Nahrung. Sie erklären warum dieses Netzwerk gerade heute dringend gebraucht wird.

FIAN @ Südwind Straßenfest

FIAN Österreich hat auch heuer wieder einen Stand am Südwind Straßenfest. Kommt uns besuchen! Interkulturelles Begegnen und Feiern mit Weltmusik, Kulturprogramm, Kunsthandwerk, Essen und Trinken aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Das Südwind Straßenfest wird seit 1984 vom Verein Südwind Entwicklungspolitik durchgeführt und ist seit vielen Jahren eine Top-Veranstaltung im Wiener Kulturkalender.

Weltladentag 2013

öko&fair ernährt mehr! Von 2. bis 11 Mai 2013 erleben Sie in den österreichischen Weltläden zahlreiche Feste, Attraktionen, Aktivitäten und erhalten Sie umfassende Informationen rund um den Weltladentag. Seien Sie Teil dieses internationalen Festes, das weltweit gefeiert wird.

Globaler Hunger nach Land

Kampf um Boden in Tansania, Ungarn, Rumänien und Österreich Nicht nur in Afrika, Asien und Lateinamerika steigt der Druck auf fruchtbares Land. Land Grabbing findet auch vor unserer Haustür in Europa statt.

WIR HABEN GENUG! Für alle!

Wie teuer sind uns billige Lebensmittel? XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Veranstaltung leider angesagt XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Dr. Ulrich Hoffmann, Experte zu Welternährung und Landwirtschaft, spricht über den dringend notwendigen Richtungswechsel in der Landwirtschaft.

Honduras – ein Land im Ausverkauf

Bevor das Palmöl zu uns fließt, fließt in Zentralamerika Blut Seit dem Putsch vom 28. Juni 2009 und dem Zusammenbruch der verfassungsmäßigen Ordnung nehmen die Achtung und der Schutz der Menschenrechte in Honduras kontinuierlich ab. Das Bajo Aguán ist eine der Regionen, die von den Spannungen und der Repression am stärksten betroffen sind. Seit Jahren schwelt dort ein Konflikt um den Zugang zu fruchtbarem Land. Seit 2009 wurden in diesem Zusammenhang bereits über 55 BauernvertreterInnen ermordet. JournalistInnen, die über die Vorkommnisse berichten, schweben in Lebensgefahr.

Satte Renditen für Europa

Land Grabbing in Afrika Meist werden für Land Grabbing Investoren aus China, Indien und den Golfstaaten kritisiert. Zu Recht, aber sie sollten nicht von der bedeutenden Mitverantwortung der europäischen Fonds- und Bankmanager ablenken.

Von Umverteilung zur Landkonzentration: Agrarreformen und Land Grabbing

Studientag im Nürnberger Menschenrechtszentrum Der Studientag zu "Agrarreformen und Land Grabbing: Entwicklung menschenrechtlicher Standards, Instrumente und Debatten zur Frage des Zugangs zu Land von den 1990ern bis heute" ist eine ist eine Kooperationsveranstaltung von FIAN Deutschland und FIAN Österreich.

Mit Menschenrechten gegen Hunger?

Workshop im Rahmen der Amnesty Academy Das Recht auf Nahrung als Werkzeug gegen Hunger weltweit: Jeder Mensch hat das Recht, frei von Hunger zu sein. Ein Recht auf Nahrung kommt bereits in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 zum Ausdruck und wurde im Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte verbindlich festgeschrieben. Dennoch leiden knapp 900 Millionen Menschen weltweit an Hunger – und das - obwohl genug Nahrungsmittel für alle produziert werden könnten. Welche staatlichen Pflichten lassen sich aus dem Recht auf Nahrung ableiten und ist das Recht auf Nahrung einforderbar? Mit diesen und anderen Fragen wollen wir uns in diesem Workshop beschäftigen.

Information und Diskussion: Landraub

Information und Diskussion Landraub bedroht am stärksten die weltweite Ernährungssicherung und missachtet die Würde von Menschen indem grundlegende Menschenrechte ignoriert werden.

Einladung: Willkommen 2013

Der Vorstand und das Büroteam von FIAN laden in ihre Räumlichkeiten ein, um gemeinsam das neue Jahr willkommen zu heißen und sich für neue Herausforderungen zu stärken. Wir freuen uns über alle KollegInnen, Mitglieder, FreundInnen, AktivistInnen und Interessierte, die fernab von der Arbeit zum Kennenlernen, Austauschen und Wiedersehen vorbei schauen wollen.

"Wir haben es satt!" - Wir wollen mitreden!

Protestaktion GAP-Reformprozess Der Reformprozess der Gemeinsamen Agrarpolitik ist in der heißen Phase. Derzeit wird das Programm für Ländliche Entwicklung in jedem EU-Mitgliedsstaat ausgearbeitet. Das Programm deckt so wichtige Bereiche wie Biologische Landwirtschaft, Bergbauernunterstützung, Artenschutz auf Extensivflächen und die Unterstützung von Direktvermarktungsstrukturen ab.

Land Grabbing im Zuge der "Energiewende"

Hinter uns die Sintflut? - die „Energiewende“ zwischen Anspruch und Wirklichkeit Das Erdöl geht zur Neige, auch der Kampf um alternative Energiequellen ist voll entbrannt. Im Zuge der weltweiten „Energiewende“ geht es um Existenzfragen und um eine entscheidende Weichenstellung für den Klima-, Boden-, Wasser- und Naturschutz. In diesem Zusammenhang müssen wir auch die sogenannten „erneuerbaren“ Energien kritisch sehen. Zur Lösung des Energieproblems wird die Abkehr vom Wachstumszwang notwendig sein. Wir benötigen eine andere Form des Wirtschaftens, die mit viel weniger Ressourcenverbrauch auskommt und die sämtliche sozialen und ökologischen Folgewirkungen global berücksichtigt. Bei diesem Symposium werden zahlreiche erwünschte und unerwünschte Folgen der aktuellen Energiepolitik – im Rahmen der herrschenden Wirtschaftsordnung - vorgestellt und diskutiert. Viel Raum bietet die Veranstaltung für alternative Ansätze und Lösungsvorschlägen.

Ernährungssouveränität und Ernährungssicherung in Zeiten des globalen Wandels

Fachtagung Die globalen Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft haben zu massiven Ungleichheiten bezüglich der Produktion und Verfügbarkeit von Lebensmitteln geführt. Neben Umwelteinflüssen sind es vor allem wirtschaftliche Aktivitäten wie Landraub und Rohstoffspekulationen, die zu Nahrungsmittelengpässen und Hunger führen. Wir stehen heute vor der Herausforderung, die Landwirtschafts- und Ernährungspolitik, aber auch unsere Produktionsweisen und unser Konsumverhalten gründlich überdenken zu müssen.

Hunger auf Ackerland: Land Grabbing und das Recht auf Nahrung

Vortrag und Diskussion Eine kritische Reflexion und Kulturgeschichte unserer Lebensmittel: Das Forte Colloquium versucht im Vortragsjahr 2012/2013 diesen Dimensionen nachzuspüren und die verschiedensten Aspekte dieser Lebensgrundlage zu ergründen. Unterschiedlichste Aspekte und Betrachtungsweisen zum Thema Ernährung werden beleuchtet und zur Diskussion gestellt.

Geraubtes Essen, geraubtes Land?

Zu den aktuellen Perspektiven auf eine Welt frei von Hunger Während es für die oberen Bevölkerungsschichten eine geradezu verschwenderische Fülle an Lebensmittel gibt, müssen nach neuesten Berichten der FAO rund 870 Millionen Menschen auf der Erde an Hunger leiden – und das obwohl genügend Nahrung für alle Menschen produziert wird. Derzeit könnten sogar über 12 Milliarden Menschen mit ausreichenden Lebensmittel versorgt werden. Da drängt sich die Frage auf, warum dann trotzdem jeder achte Mensch hungern muss?

Soziale Grundrechte für alle!?

Podiumsdiskussion Regierungsbericht Österreichs zur Lage wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte vor dem UN Komitee. Wie ist es um soziale Grundrechte wie das Recht auf Bildung, auf Verbesserung der Lebensqualität, das Recht auf Nahrung, Wasser, Wohnen, das Recht auf die bestmögliche Gesundheitsversorgung in Österreich bestellt?

KEIN PATENT AUF LEBEN!

Kundgebung Das europäische Patentamt hat in den letzten Jahren über 900 Patente auf Tiere und über 1800 Patente auf Pflanzen erteilt - darunter zahlreiche Patente auf konventionelle Züchtungen ohne gentechnische Veränderung. Derartige Patente befeuern den Konzentrationsprozess in der Saatgutbranche, schädigen die landwirtschaftliche Artenvielfalt und schaffen neue Abhängigkeiten für Bäuerinnen und Bauern, ZüchterInnen und VerbraucherInnen. Wir fordern daher die Durchsetzung des Verbots der Patentierung von Pflanzen, Tieren und biologischen Züchtungsverfahren!

HUNGER auf dem HOLZWEG

Landraub in Mosambik Laut Weltbank wurden in Mosambik zwischen 2004 und 2007 2,7 Millionen Hektar Land übertragen. Die Agroforstwirtschaft war eine treibende Kraft hinter diesem Boom. Die Nachfrage nach Holz steigt – für Papier- und Zellulose-Produkte, Bauholz, als Energielieferant oder als Ausgangsstoff für holzbasierten Treibstoff. Nationale und transnationale Unternehmen sind zunehmend auch daran interessiert ihre Agroforstprojekte als CO2-Senken zertifizieren zu lassen.

Investitionen in die Landwirtschaft: UMORIENTIEREN

Studientag Das Konzept von Investitionen in die Landwirtschaft wurde gekapert: Es scheint fast so, als wären solche Investitionen nur mehr mit Merkmalen wie kapitalintensiv, großflächig, exportorientiert oder industriell denkbar. Investitionen in die Landwirtschaft werden von staatlicher und privater Seite vorwiegend in diese Art der Lebensmittelproduktion kanalisiert. „Großflächige Landinvestitionen” bzw. Land Grabbing sind die aktuellste Manifestation dieser Form landwirtschaftlicher Investitionen. Weltweit ernähren aber ganz andere Formen der Landwirtschaft die Welt, die Investitionen - in verschiedenster, nicht nur finanzieller Hinsicht - brauchen. Wie kann das Konzept landwirtschaftlicher Investitionen wieder aufgerissen und mit neuen und altbewährten, alternativen Inhalten befüllt werden? Welchen Prinzipien müss(t)en Investitionen im Sinne des Rechts auf Nahrung folgen? Wie kann der politische Raum für sie vergrößert werden?

Präsentation des Right to Food and Nutrition Watch

Märkte ohne Kontrolle: Was kostet der Hunger der Welt? Der diesjährige Right to Food and Nutrition Watch 2012 beschäftigt sich mit der Frage: „Who decides about Global Food and Nutrition?“ Der Report bietet einen Überblick über ungleiche Machtstrukturen, die die Fortdauer von Hunger und Unterernährung ermöglichen. Er beleuchtet Initiativen und Strategien sozialer Bewegungen und der Zivilgesellschaft, um die Kontrolle über die Lebensmittelproduktion und Ernährung (wieder) zu erlangen. Wie der Untertitel „Strategies to Regain Control“ besagt, zeigt der Report auch auf, dass den ungerechten Machtverhältnissen durch gemeinsames Vorgehen wirksam entgegengetreten werden kann.

Food: For Whom?

Welternährungstag 2012 Ausgehend vom FAO-Generalthema des Welternährungstags – "Agricultural cooperatives – key to feeding the world" geht die Veranstaltung der Frage "Food: For Whom?" nach. Für welche Zielgruppen werden Nahrungsmittel produziert und weiterverarbeitet? Steht dabei die lokale Eigenversorgung im Vordergrund oder der Export? Wen erreichen die Nahrungsmittel, wer hat Zugang und wer nicht? Wer kann es sich leisten? Konnte in Folge der globalen und regionalen Hungerkrisen – wie etwa am Horn von Afrika oder dem Sahel – die Resilienz in der Ernährungssicherheit erhöht werden? Mit welchen Maßnahmen war man erfolgreich, mit welchen ist man gescheitert? Was leisten landwirtschaftliche Kooperativen für die Ernährungssicherheit?

Bäuerliches Protest - Picknick

Wir haben es satt! Am 19. September werden Menschen aus ganz Europa mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit Traktoren in Brüssel eintrudeln um dort beim Abschlussevent des „Good Food March“ den Agrarpolitiker_innen unsere Forderungen für eine ökologische und sozial gerechte Agrarpolitik zu überbringen.Gleichzeitig finden in ganz Europa dezentrale Aktionen statt. So auch bei uns in Österreich!

FIAN beim Volksstimmefest 2012

Informationen, Aktionen, Gespräche und vieles mehr…. Auch dieses Jahr wird FIAN am diesjährigen Volksstimmefest (1.+2. September 2012 - Jesuitenwiese im Wiener Prater) vertreten sein. Für diverse Broschüren und Infoblätter wird wieder gesorgt sein. FIANistas werden persönlich für weitere Hintergrundinformationen zu unserer Arbeit zur Verfügung stehen. Ebenso warten einige Petitionen auf Unterschriften, um für das Recht auf Nahrung zu kämpfen.

Das Forum Fairer Handel stellt sich vor!

Einladung zum Pressefrühstück Das Forum Fairer Handel ist ein Netzwerk von Organisationen der Zivilgesellschaft und von AkteurInnen des Fairen Handels in Österreich. Es hat sich im vergangenen Jahr mit dem Ziel formiert, durch das Bündeln von Kräften aus den unterschiedlichen Erfahrungsbereichen heraus, Fairen Handel zu fördern und jene Rahmenbedingungen einzufordern, die zu seiner Durchsetzung vonnöten sind.

FIAN Sommertreffen

Wie jedes Jahr im Sommer laden wir zum FIAN-Sommertreffen. Das FIAN-Team freut sich über alle KollegInnen, Mitglieder, FreundInnen, AktivistInnen und Interessierte, die fernab von der Arbeit zum Kennenlernen, Austauschen und Wiedersehen vorbei schauen wollen. Wir freuen uns auf Euch!

CO2lonialism – im Zeichen des Klimaschutzes

Indigener Widerstand gegen den Ausverkauf von Wasser, Wald und Land Bertha Cáceres vom indigenen Volk der Lenca, Koordinatorin des Rats der indigenen Völker von Honduras (COPINH) ist von 12. – 14. Juni in Wien zu Gast. In Anerkennung für ihren Einsatz für Menschenrechte, Frauenrechte und die Erhaltung der Biodiversität bekommt Bertha Cáceres am 16. Juni 2012 den Shalom-Preis für Gerechtigkeit und Frieden in Deutschland verliehen.

Die Grüne Wirtschaft als Motor für Armutsbekämpfung und Nachhaltigkeit?

Dialogforum Kritische Fragestellungen zur sogenannten „Green Economy“, die bei der Weltkonferenz Rio+20 als Nachfolgekonzept zur „Nachhaltigen Entwicklung“ verhandelt werden soll, werden erörtert. Themen sind zu erwartende Auswirkungen auf die Länder des Südens, die Inwertsetzung von Natur und die Finanzialisierung natürlicher Ressourcen sowie alternative Ansätze.

Blaues Gold für die Green Economy?

Mit Uwe Hoering Wasser - Lebensgrundlage für Natur und Menschen; unverzichtbar für die Wirtschaft, besonders für die Landwirtschaft und die Produktion von Nahrungsmitteln. Doch Wasser wird knapp und daher zunehmend heiß umkämpft.

PLANET ZU VERKAUFEN

Film und Diskussion Ackerland in Investorenhand – das ist das momentane Motto in Ländern des globalen Südens. Staaten, multinationale Firmen, Investmentfonds suchen massiv Zugriff auf landwirtschaftliche Flächen. Die Lebensgrundlagen und Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen bleiben auf der Strecke.

Hunger.Macht.Profite.5

Filmtage zum Recht auf Nahrung Ab April 2012 touren die Filmtage zum Recht auf Nahrung wieder durch Österreich. Zu sehen sind selten gespielte Dokumentarfilme, viele davon Österreichpremieren. Das Veranstaltungsteam, FIAN, ÖBV-Via Campesina Austria, Attac und normale.at verwenden die Filme um ein Forum zu schaffen, um mit dem Publikum über gewinndominierte Agrarindustrie, spekulationsbedingte Hungerkrisen und ökologischen Raubbau zu diskutieren. Fast eine Milliarde der Weltbevölkerung hungert, der Großteil davon Frauen. Allein zehn Prozent der Hungersnöte sind katastrophenbedingt. Hunger ist eine Verletzung des Menschenrechts auf Nahrung und seine Ursachen strukturell ökonomisch, einige davon stellen die diesjährigen Filmtage vor.

Kundgebung: Wir haben es satt!

– eine neue Agrar- und Ernährungspolitik jetzt! Die Agrarindustrie in Europa verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. Das haben wir satt! Wir, das ist eine breite Plattform von Umwelt-, EZA- und bäuerlichen Organisationen, sowie sozialen Bewegungen.

Krise trifft Frau

Finanzpolitik, multiple Krisen und EZA Was hat die kritische Lebenssituation vieler Menschen in Asien oder Afrika mit der Eurokrise zu tun? Die globale Finanzkrise 2008 hatte in verschiedenen Regionen der Welt unterschiedliche Auswirkungen, doch auch Länder, die nur wenig in globale Finanzflüsse involviert sind oder die die Krise vergleichsweise gut gemeistert haben, waren durch Einbrüche im Wirtschaftswachstum und den Verlust von Frauenarbeitsplätzen betroffen. Zugleich stiegen die Preise für Nahrungsmittel nicht zuletzt auf Grund von Spekulationen im Bereich agrarischer Rohstoffe unverhältnismäßig stark an. Das zeigt, dass Aktivitäten des Finanzsektors auch im überlebensnotwendigen Bereich der Ernährung, für den in den meisten Gesellschaften vorrangig Frauen zuständig sind, eine große Rolle spielen.

Seed Warriors

im Rahmen der Frauenfilmtage „Seed Warriors“ greift die Frage auf, welche Aussichten wir angesichts der sich bereits in Gang befindlichen Klimaerwärmung haben. Zwei Ansätze, die sich mit der bedrohten Artenvielfalt und der Ernährungssicherheit auseinandersetzen, präsentiert der Film.

Hände weg vom Land!

Vortrag und Diskussion: Landraub in Afrika und das Menschrecht auf Nahrung Obwohl Millionen Menschen chronisch hungern, wird fruchtbares Land in Äthiopien, Uganda oder Kenia an ausländische InvestorInnen vergeben. Dieses Land Grabbing verletzt den Kern des Rechts auf Nahrung, indem es landlosen oder landknappen Gemeinschaften Acker- oder Weideflächen vorenthält oder gar entzieht.

Einladung: Willkommen 2012

Der Vorstand und das Büroteam von FIAN laden in ihre Räumlichkeiten ein, um gemeinsam das neue Jahr willkommen zu heißen und sich für neue Herausforderungen zu stärken.

E-10 und Agrosprit: Was bedeutet das für Autofahrer/-innen und Entwicklungsländer?

Fachveranstaltung Können und wollen wir in Österreich vom E-10 Chaos in Deutschland lernen? Was kommt auf Konsumenten/-innen von Sprit und Brot aber auch auf die Unternehmen zu? Die verpflichtende Beimengung von Agrosprit (Ethanol bzw. „Biodiesel“) hat einerseits die ethische Frage aufgeworfen, ob die Verwendung von Getreide für die Treibstoffproduktion zu rechtfertigen ist. Andererseits stellt sich die grundsätzliche Frage, wie „biologisch“ die Rodung von Urwald und der Anbau von Palmöl bzw. die „Verspritung“ von landwirtschaftlichen Erzeugnissen für die Umwelt tatsächlich sind.

Goldene Zeiten in Guatemala?

Themenabend zum Goldbergbau mit Bischof Ramazzini Wenn bei Anleger/innen – Privaten oder Profis – die Nerven zu flattern beginnen, retten sie zumindest einen Teil ihres Geldes in „sichere Häfen“. Es verwundert nicht, dass Gold in diesen unruhigen Zeiten populär ist wie schon lange nicht. Der Goldpreis erklimmt bisher unvorstellbare Höhen. Während die öffentliche Diskussion hierzulande von Chancen und Risiken beim Gold-Investment dominiert wird, bleiben die negativen Auswirkungen des „neuen Goldrausches“ in Entwicklungsländern weitgehend unbeachtet.

Coffee to Go! Land Grabbing in Uganda

Einladung: Pressegespräch Peter Kayiira, Sprecher der Vertriebenengruppe “Wake Up and Fight for Your Rights” ist auf Einladung von FIAN in Wien und wird zusammen mit Ralf Leonhard, Autor des FIAN--Dossiers „Landnahme in Uganda“ über Land Grabbing in Mubende berichten.

Übergabe der Unterschriften für würdige Arbeitsbedingungen vom BlumenarbeiterInnen im EU Parlament

Europäisches Parlament in Straßburg FIAN Österreich übergibt gemeinsam mit fünf weiteren PartnerInnen der Kampagne die Unterschriften der Petition für die Unterstützung würdiger Arbeitsbedingungen von BlumenarbeiterInnen weltweit. Die Vorsitzende des Petitonsausschusses der EU, Ms. Erminia Mazzoni, wird sie entgegennehmen und die weiteren Schritte besprechen. Am Nachmittag desselben Tages findet ein Runder Tisch mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments statt, in dem konkrete politische Maßnahmen besprochen werden, um die Forderungen der Petiton zu verwirklichen.

Unser tägliches Brot ...

Vortrag und Filmabend Im Rahmen der Kampagne "Öko&Fair - ernährt mehr!" lädt der Weltladen Waidhofen/Ybbs zu einer Informations-und Diskussionsveranstaltung und einem Filmabend rund um die Themen: Landraub, Ernährung und Perspektiven für eine angepasste Landwirtschaft.

"Schwarzbuch Gold. Gewinner und Verlierer im neuen Goldrausch.“

Buchpräsentation Dienstag, 4.10.2011, 19.00 Uhr im C3-centrum für internationale entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien Immer mehr Menschen bezahlen die wachsende Gier nach Gold mit dem Leben. Über Jahre hat sich der Goldpreis kaum bewegt, doch nach dem Beinahe-Zusammenbruch des Weltfinanzsystems stieg die Nachfrage nach Goldbarren weltweit enorm und der Preis auf mehr als das Doppelte. Auf die Goldminen in aller Welt wirken sich der hohe Preis und die steigende Nachfrage massiv aus: Ausbeutung, Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen, Vertreibung und Gewalt sind die Folgen.

"Who Feeds the World?"

Diskussionsveranstaltung Mittwoch, 12. Oktober 2011 im Radiokulturhaus, großer Sendesaal, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien, 16:00 – 18:00 Uhr Das Ökosoziale Forum, FIAN Österreich, die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) und das Lebensministerium laden anlässlich des Welternährungstages 2011 der Vereinten Nationen und des Weltlandfrauentages 2011 zur Diskussionsveranstaltung "Who Feeds the World?"

Hunger: Von der Krise zur Wende?

Präsentation des Right to Food and Nutrition Watch 2011 Albert Schweitzer Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien, Donnerstag, 13. Oktober 2011, 18.00 bis 20:00 Uhr

"Das unfaire Match"

Straßenaktion zum Welternährungstag Fußballmatch - die Spielverhältnisse: Die Frau- und Mannschaft von Landlosen, Kleinbäuerinnen, armen Frauen und FischerInnen kämpft gegen die Mannschaft von Agrarmultis und Finanzakteuren. Schiedsrichter ist der „Der freie Markt“ Beide Teams haben ihre Fanclubs mitgebracht und ein KommentatorInnenteam begleitet den Spielverlauf. Ob bei Verpflegung und Ausrüstung, Coaches und Cheerleaders oder bei der Größe der Mann/Frauschaften - die Teamverhältnisse haben eine gewaltige Schieflage.

Restaurantaktion - Mir isst es recht

FIAN-Restaurantaktion MACHEN SIE MIT! Um die Unabhängigkeit der menschenrechtlichen Arbeit von FIAN auch in Zukunft zu gewährleisten, findet heuer zum 2. Mal in über 20 Wiener und Linzer Lokalen die FIAN-Aktion „Mir isst es Recht“ statt.

Internationale Woche des Grundeinkommens

Diskussionsveranstaltung Freitag, 23.9.2011, 18:00 - 21:00 Uhr, GB20 - Gebietsbetreuung für den 20. Bezirk, 1200 Wien, Allerheiligen Platz 11 Bedingungsloses Grundeinkommen – Grundversorgung mit Naturressourcen – Ernährungssouveränität

Die Ressource Land - ein globaler Supermarkt?

Geschäfte in der Hungerkrise Donnerstag, 15. September 2011, 19:00 Uhr, Renner-Institut, Europasaal, Eingang: Gartenhotel Altmannsdorf, Hoffingergasse 33/Ecke Oswaldgasse, 1120 Wien (U6 "Am Schöpfwerk")

FIAN beim Volksstimmefest 2011

Informationen, Aktionen, Gespräche,.... Am diesjährigen Volksstimmefest (3.-4. September 2011 Jesuitenwiese im Wiener Prater) wird auch FIAN Österreich präsent sein.

Internationale Gartenbaumesse in Tulln

FIAN auf Europas größter Blumenschau FIAN Österreich informiert in der Halle 4 (Jubiläumshalle) über faire Blumen und die Kampagne "Fair Flowers - Mit Blumen für Menschenrechte". Wir freuen uns über Besuch!

Hunger Macht Konflikt.

Ernährungs(Un)Sicherheit - globale Ursachen und Auswirkungen Dienstag, 30. August 2011, 15.00 - 17.00 Uhr in der Diplomatischen Akademie, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien DIALOGENTWICKLUNG - EINE VERANSTALTUNGSREIHE DER AUSTRIAN DEVELOPMENT AGENCY

Coffee to go!

10 Jahre Straflosigkeit muss ein Ende nehmen! Straßenaktion zum Fall Mubende/Uganda im Rahmen des Nyeleni-Europe Forums in Krems: 19. August 2011 ab 16:00 Uhr am Pfarrplatz in Krems/NÖ

poolbar Festival: Hunger.Macht.Profite.

"Hühnerwahnsinn" und "Milch, Macht und Märkte" Am 7. August 2011 ab 20.30 Uhr ist Hunger.Macht.Profite. mit zwei Filmen am poolbar Festival im Alten Hallenbad im Reichenfeld in Feldkirch (Vorarlberg) zu Gast. Eintritt frei!

GLOBALICEMOS LA LUCHA – GLOBALICEMOS LA ESPERANZA

HONDURAS - Landkonflikte. Fotoausstellung und Diskussionsveranstaltung Montag, 27. Juni 2011, 18:00 Uhr, Tüwi-Garten, Peter-Jordan-Str. 76, 1180 Wien „Gegen die Unsichtbarkeit“ Fotoausstellung zum Widerstand in Honduras Ab 18 Uhr

LANDWIRTSCHAFT UND ERNÄHRUNGSSICHERHEIT

– WEGE ZU EINER KOHÄRENTEN POLITIKSTRATEGIE Die Präsidentin des Nationalrates Mag.a Barbara Prammer lädt im Rahmen des Projektes Parlamentarischer Nord-Süd Dialog gemeinsam mit der AWEPA (European Parliamentarians with Africa) Sektion des österreichischen Parlaments zu dieser Veranstaltung

LANDRAUB - FILMABEND

Hunger.Macht.Profite. im Kino Gleisdorf Dienstag, 10.Mai 2011, 20:00 Uhr im Dieselkino Gleisdorf, Neugasse 110, 8200 Gleisdorf

MENSCHENRECHT AUF NAHRUNG

Im Moment: GENUSS - Diskussion zu „öko&fair ernährt mehr!“ Mittwoch, 11. Mai, 20:00 Uhr im Theater am Saumarkt, Feldkirch

MUTTERTAG - FAIRE BLUMEN FÜR DIE ARBEITERINNEN?

Aviso Pressegespräch 3,5 Mio. Euro geben die ÖsterreicherInnen jedes Jahr für Blumengeschenke zum Muttertag aus. Während der Handel floriert, wird den ArbeiterInnen auf den Blumenplantagen in Lateinamerika, Afrika und Asien nichts geschenkt. Sie arbeiten von früh bis spät für einen Hungerlohn und müssen dafür auch ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, denn oft ist die Schutzkleidung gegen Pestizide und Düngemittel unzureichend. Auch das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung wird den ArbeiterInnen in vielen Ländern und Betrieben nicht gewährt.

DORNIGE ROSEN

Diskussionsveranstaltung: Arbeitsbedingungen in der Blumenproduktion in Kenia und Guatemala Dienstag, 3. Mai 2011, 19:00 Uhr im Depot (Breite Gasse 3, 1070 Wien) Kenia ist der größte außereuropäische Blumen-produzent für die Europäische Union. Guatemala hingegen produziert in weitaus kleinerem Maßstab, hauptsächlich für den US-amerikanischen Markt. Gemeinsam sind ihnen Arbeitsrechtsverletzungen und Belastungen der Umwelt durch die Blumenproduktion.

ROSEN AUS AFRIKA

Diskussionsveranstaltung: Der lange Weg zu fairen Blumen Montag, 2. Mai 2011, 18.30 Uhr in der FH St. Pölten (Matthias Corvinus-Straße 15, 3100 St. Pölten)

ZWEI FLüSSE – EIN LEBEN

INFORMATIONSVERANSTALTUNG - KARANPURA VALLEY Sonntag, 27. März 2011, Donau-Paradies Gierlinger, Grafenau 17, 4131 Obermühl, Mühlviertel

EU-FREIHANDELSABKOMMEN MIT KOLUMBIEN

Menschenrechte oder Konzerninteressen – auf welcher Seite steht Österreich, auf welcher Seite steht Europa? Mittwoch, 30. März 2011, 19:00 Uhr, Haus der Europäischen Union, Wipplingerstrasse 35, 1010 Wien

EINSTANDSFEIER

Bürogemeinschaft Schwarzspanierstraße 15 Donnerstag, 31. März 2011, ab 17.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr, Schwarzspanierstraße 15/3/1, 1090 Wien (Zweiter Hof, links)

MIT BLUMEN FüR MENSCHENRECHTE

VERANSTALTUNG DER ROSENSTADT BADEN "BLUMEN FAIRSCHENKEN" Donnerstag, 3. Februar 2011, 19.00 Uhr, Volksbank Saal Volksbank Baden, Hauptplatz 9-13, 2500 Baden

„WAS ESSEN WIR 2020?“

PRäSENTATION - AGRARPOLITISCHES SOMMERSPEKTAKEL Donnerstag, 11. November 2010, 18:30 Uhr, Universität für Bodenkultur (TÜWI-Baracke), Peter Jordan Straße 76, 1190 Wien

SYMPOSIUM

COMMONS – GEMEINSAM NUTZEN WAS ALLEN GEHöRT Freitag, 15. Oktober, 16.00 – 21.00 Uhr, Europasaal des österreichischen Lateinamerika-Institutes, Türkenstraße 25, A-1090 Wien

Filmtage: HUNGER.MACHT.PROFITE.4

HUNGER.MACHT.PROFITE.4 7. – 10. Oktober 2010 Wien (Schikaneder Kino, 1040 Wien, Margaretenstraße 24) 14. – 17. Oktober 2010 Lenzing (Lichtspiele Kino, 4860 Lenzing, Hauptplatz 6) 21. – 24. Oktober 2010 Freistadt (Local-Bühne Kino, 4240 Freistadt, Salzgasse 25) 28. – 31. Oktober 2010 Innsbruck (Leo-Kino/Cinematograph, 6020 Innsbruck)

GESUNDHEITSGEFäHRDUNG DURCH PESTIZIDE?

LINZ: DISKUSSIONSVERANSTALTUNG MIT AKTIVISTINNEN AUS UGANDA Montag, 27.09.2010, 19:00 – 21:00 Uhr, Arbeiterkammer Oberösterreich FS1+3, Volksgartenstraße 40, 4020 Linz

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