Veranstaltungsreihe mit FIAN Indonesien

Von 21. bis 27. November bekommen wir Besuch von Kolleginnen aus FIAN Indonesien. Im Rahmen des Besuchs wird es auch mehrere Veranstaltungen geben. Wir sprechen darüber, wie Schulmahlzeiten zu einem gerechteren, gesünderen und nachhaltigeren Ernährungssystem beitragen können. In einem Zine-Workshop erarbeiten wir gemeinsam unsere Vorstellungen über unser Ernährungssystem der Zukunft und wir diskutieren über das Recht auf Nahrung in Zeiten von globalen Krisen.

Unsere Kolleginnen Hana und Ibit von FIAN Indonesien besuchen uns von 21. bis 27. November in Wien und im Rahmen des Besuchs wird es drei öffentliche Veranstaltungen geben, zu denen wir alle herzlich einladen möchten. Zwei der Veranstaltungen finden auf englisch statt. Die Veranstaltungen zu Schulessen wird hauptsächlich auf deutsch stattfinden, ein Podiumsgast spricht englisch. Die Veranstaltungen finden in der Seidengasse 13/3, 1070 Wien (leider nicht barrierefrei) statt.

Menschenrechte ins Ernährungssystem – Schulessen als Hebel
Dienstag/Tuesday, 24.November, 9:30 - 11:30 (deutsch/englisch)

mit/with Hana Saragih (FIAN Indonesien), Mag.a Ursula Trübswasser, PhD (Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten), Dr. Manuel Schätzer (SIPCAN) und/and Julia Haas (Stadt Wien - Umweltschutz)

Wie können Schulmahlzeiten zu einem gerechteren, gesünderen und nachhaltigeren Ernährungssystem beitragen? Die Veranstaltung bringt Perspektiven aus Indonesien und Österreich zusammen und fragt, wie Schulverpflegung zu einem wirksamen Instrument für Ernährungsgerechtigkeit werden kann - und was es bedeutet, wenn Nahrung als Menschenrecht und nicht als Ware verstanden wird. Mit Hana Saragih von FIAN Indonesien und österreichischen Expert*innen diskutieren wir Chancen, Risiken und menschenrechtliche Perspektiven. Ein Fachgespräch über Schulessen, öffentliche Beschaffung, Governance und soziale Wirkung.

(Die Veranstaltung findet hauptsächlich auf Deutsch statt. Ein Podiumsgast spricht auf Englisch.)

Beyond the Plate: Imagining the Future of Food Through a Zine
Dienstag/Tuesday, 24.November, 17:00 - 20:00 (english)

With Ibit (FIAN Indonesia) and jÖBV(youth group of Via CAmpesina Austria)

A zine is more than a small, handmade booklet. It is a space for creativity, self-expression, and collective storytelling. For decades, social movements, especially feminist groups, have used zines to share ideas, challenge dominant narratives, and make their voices heard. Together with our guests from FIAN Indonesia, we will create our own zines through drawing, collage, and illustration. Through illustration, we will explore what a globally just food system could look like - one that also serves future generations. Along the way, we’ll share our different experiences and perspectives and bring them together through zine-making.

Fighting for the Right to Food in Times of Global Crisis: Past, present, future
Mittwoch/Wednesday, 25.November, 19:00 - 21:00 (english)

with Hana Saragih (FIAN Indonesia), Yifang Slot-Tang (FIAN International), Insa Heinke (FIAN Germany) and Lukas Schmidt (FIAN Austria)

In times of geopolitical uncertainty, growing global crises, and increasing attacks on human rights and on those defending them, we invite you to a collective reflection on the new and persisting challenges and opportunities for the Right to Food. The different backgrounds and approaches of the FIAN sections in Indonesia, Germany and Austria as well as FIAN International in their fight for the right to food will provide insights from multiple perspectives. With this conversation we honor FIAN International’s 40 years of commitment to defending the right to food. Moreover, during their visit to Vienna, FIAN Indonesia is celebrating 10 years of fighting for human rights since its foundation in 2016. For this anniversary, we will discuss how to strengthen global solidarity jointly and impactfully.

Anmeldungen unter office[at]fian.at

FoodFirst - Die zweite Staffel der FIAN-Podcastreihe

Im März dieses Jahres feierte die erste Staffel des FIAN-Podcasts auf Radio Orange Premiere. Nun, ein halbes Jahr später, geht FoodFirst in die zweite Runde. Passend zum Internationalen Tag der Demokratie, den die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2007 ausgerufen hat und der am 15. September begangen wird, widmet sich die zweite Staffel von FoodFirst in drei Kapiteln der Frage, was unser Ernährungssystem mit Demokratie zu tun hat, wo es an der Umsetzung hapert und was wir mit Blick auf unser Ernährungssystem für unsere Demokratie lernen können.

FAQ zu Good Food 4All

FIAN unterstützt Good Food 4All - Die Europäische Bürger:inneninitiative für das Recht auf Nahrung. Damit wollen wir die Europäische Kommission zum Handeln auffordern, um allen Menschen in Europa einen Zugang zu gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln zu garantieren. In diesem FAQ beantworten wir alle Fragen rund um Good Food 4All. Du hast weitere Fragen? Schreib uns an office[at]fian.at.

„The Farmer Case“: Belgisches Gericht ebnet den Weg für Klimaklage gegen TotalEnergies

Der Fall des belgischen Landwirts Hugues Falys zeigt, dass die Klimakrise zunehmend als Frage von Menschenrechten vor Gericht verhandelt wird. Das Gericht hat die Klage des Landwirts gegen den Energiekonzern TotalEnergies für zulässig erklärt, das Urteil in der Sache wird für den 9. September 2026 erwartet. Das Gericht begründete dies damit, zunächst eine Entscheidung in einem parallelen Verfahren gegen TotalEnegies in Frankreich abwarten zu wollen.

Menschenrechte hörbar machen: Der neue Podcast FoodFirst

Drei Folgen, ein zentrales Thema: Mit „FoodFirst“ startet FIAN Österreich eine neue Podcastreihe, die alle sechs Monate erscheint und Wege zu gerechteren Ernährungssystemen aufzeigt. Den Auftakt macht die Staffel „Im Schatten der Lieferketten“, die sich mit Menschenrechten in der globalen Lebensmittelproduktion auseinandersetzt.

Good Food 4All - Nahrung ist ein Menschenrecht für alle!

Mindestens ein Fünftel der europäischen Bevölkerung hat keinen Zugang zu angemessener Nahrung. Industrielle Lebensmittelsysteme verschärfen Ernährungsunsicherheit, Klimawandel, Umweltverschmutzung, Verlust der biologischen Vielfalt, Ausbeutung von Arbeitskräften und Tierleid. Die EU muss das Recht auf Nahrung systemisch garantieren und gesunde, gerechte, humane und nachhaltige Lebensmittelsysteme für heutige und zukünftige Generationen fördern.

Was is(s)t gerecht? Lehrgang für Multiplikator*innen

Für eine Veränderung in unserem Ernährungssystem braucht es junge Menschen, die etwas bewegen wollen. Genau für diejenigen gibt es diesen Lehrgang: An 8 Terminen zwischen März und September bekommst du das Wissen und die Skills, um Veränderungen anzustoßen und weiterzutragen – direkt aus Theorie und Praxis. Die Anmeldung läuft bis zum 01. Februar 2026!

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