Neuerungen im FIAN-Vorstand

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand von FIAN Österreich neu gemischt.

Wir bedanken uns für die wertvolle Arbeit von Sophie Veßel als Vorstandsvorsitzende und begrüßen Simone Peter, ehemalige Stellvertreterin, als neue Vorsitzende. Gleichzeitig freuen wir uns mit Martina Brandstätter ein neues Gesicht im Vorstand begrüßen zu dürfen. Wir heißen sie als neue Schriftführerin herzlich willkommen.

Über ihre Motivation als neues Vorstandsmitglied sagt Martina Brandstätter, Sozialarbeiterin und Kindergartenpädagogin: "Die Erde verfügt über genügend Ressourcen, um die Menschheit zu ernähren. Unsere Entwicklung und Technologien können eine faire Verteilung ermöglichen. Armut und Hunger sind somit etwas vom Menschen gemachtes und ein Ergebnis von Macht- und Herrschaftsstrategien, die auf Ungleichheiten beruhen. Wir können etwas dagegen tun, indem wir aktiv werden! Darum unterstütze ich die Arbeit von FIAN und freue mich darüber, in den Vorstand aufgenommen worden zu sein!“
 

Hier stellt sich unser Vorstand vor.

Was is(s)t gerecht? Lehrgang für Multiplikator*innen

Für eine Veränderung in unserem Ernährungssystem braucht es junge Menschen, die etwas bewegen wollen. Genau für diejenigen gibt es diesen Lehrgang: An 8 Terminen zwischen März und September bekommst du das Wissen und die Skills, um Veränderungen anzustoßen und weiterzutragen – direkt aus Theorie und Praxis. Die Anmeldung läuft bis zum 01. Februar 2026!

Mit Agrarökologie den Boden für künftige Generationen bereiten und erhalten

Die Integration der Rechte künftiger Generationen in gegenwärtige Entscheidungsfindung stellt sicher, dass Entwicklungsbemühungen nachhaltig gerecht sind. Die Maastrichter Grundsätze liefern den rechtlichen und ethischen Rahmen, der die Verantwortung von Staaten und Unternehmen betont, die Rechte zukünftiger Generationen zu schützen. Die industrielle Landwirtschaft, die auf die kurzzeitige Maximierung der globalen Lebensmittelproduktion mithilfe externer Inputs abzielt und damit unsere Umwelt und Ökosysteme zerstört, steht dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für kommende Generationen entgegen.

Entschädigung für vertriebene Familien aus Kambodscha

In der ersten transnationalen Menschenrechtsklage Südostasiens gingen über 700 Familien aus Kambodscha rechtlich gegen den größten Zuckerproduzenten Asiens vor und erreichten nun eine finanzielle Entschädigung. Durch ein gerichtliches Vermittlungsverfahren erzielten die Kläger:innen im Februar 2025 einen Vergleich mit dem Unternehmen, welches im Mai eine Zahlung an die Gemeinden leistete.

Oikocredit: Mediation über Menschenrechtsverletzungen im kambodschanischen Mikrofinanzsektor ohne Einigung

Am 24.1. scheiterte die Mediation zwischen des drei NGOs und Oikocredit. Die Mediation war nach einer OECD-Beschwerde bei der niederländischen Nationalen Kontaktstelle (NKS) im Dezember 2022 wegen Menschenrechtsverletzungen im kambodschanischen Mikrofinanzsektor eingeleitet worden. Die drei NGOs FIAN Deutschland, Euqitable Cambodia und LICADHO haben dazu eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht. 

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