Infografiken: Landkonzentration in Europa - viel Land für Wenige

Land Grabbing passiert vor unseren Augen in Europa.

Kleinbäuerliche Höfe verschwinden zusehends von der Bildfläche während große Betriebe das Land unter sich aufteilen. Das hat Folgen für unser Menschenrecht auf Nahrung. Landkonzentration in Europa im Überblick: Agrarland konzentriert sich auf immer weniger, sehr große (>100ha) Betriebe. So besitzen aktuell nur 3% der Höfe in der EU über die Hälfte der vorhandenen landwirtschaftlichen Nutzfläche. 75% der kleineren Betriebe (<10ha) kontrollieren nur 11% des Agrarlandes.

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Großflächige Betriebe breiten sich aus

Großflächige Betriebe breiten sich aus: Die Anzahl von Betrieben über 100ha und deren Kontrolle über Agrarland nimmt rasant zu. In Finnland hat sich bspw. innerhalb von 19 Jahren die Anzahl der Betriebe über 100ha verfünffacht, deren Fläche sogar versechsfacht.

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Kleine Höfe müssen schließen

Kleine Höfe müssen schließen: Kleine Höfe verschwinden von der Bildfläche. Im Durchschnitt musste in Drittel aller kleinbäuerlichen Höfe in der EU innerhalb der letzten 10 Jahre zusperren, in manchen Ländern sogar zwei Drittel.

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Strukturell ungleiche Landverteilung in der EU

Strukturell ungleiche Landverteilung in der EU:  In der EU ist Land fast um das Dreifache ungleicher verteilt als Einkommen.

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Tag des Kleinbäuerlichen Widerstands: Kleinbäuerliche Saatgutsysteme stärken Ernährungssouveränität, Biodiversität und Klimaresilienz

Am Internationalen Tag des Kleinbäuerlichen Widerstands, dem 17. April, schließt FIAN sich den weltweiten bäuerlichen Bewegungen an. Wir weisen auf die anhaltende Unterdrückung von Bäuer*innen, Landarbeiter*innen und indigenen Völkern hin - insbesondere von Frauen, die den größten Teil der Weltbevölkerung ernähren, aber noch wenig Einfluss auf die Ernährungspolitik haben. 

Neue Dimension der globalen Ernährungskrise durch Ukrainekrieg bedarf koordinierter politischer Reaktion

Mechanismus der Zivilgesellschaft und indigener Völker (CSIPM) fordert außerordentliche Plenarsitzung des UN-Ausschusses für Welternährungssicherheit (CFS), um sich mit der neuen Dimension der globalen Nahrungsmittelkrise zu befassen. Bisher vorgeschlagene Lösungen verfehlen das Ziel, einen echten Wandel herbeizuführen und künftige Krisen zu verhindern.

Indien: Vertreibung und Umweltzerstörung in Odisha stoppen - jetzt Eilaktion unterstützen

Seit 2005 protestiert die Landbevölkerung im Bezirk Jagatsinghpur gegen Umweltzerstörung und die unrechtmäßige Aneignung ihres Landes. Dort sollen Industrieanlagen und Infrastruktur – darunter Stahl- und Zementwerke, ein Kraftwerk und ein Hafen – errichtet werden. FIAN ruft zu einer Briefaktion auf, um mehr als 40.000 Bäuer*innen, Landarbeiter*innen und Fischer*innen vor dem Verlust ihrer Lebensgrundlagen zu schützen.

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