Infografiken: Landkonzentration in Europa - viel Land für Wenige

Land Grabbing passiert vor unseren Augen in Europa.

Kleinbäuerliche Höfe verschwinden zusehends von der Bildfläche während große Betriebe das Land unter sich aufteilen. Das hat Folgen für unser Menschenrecht auf Nahrung. Landkonzentration in Europa im Überblick: Agrarland konzentriert sich auf immer weniger, sehr große (>100ha) Betriebe. So besitzen aktuell nur 3% der Höfe in der EU über die Hälfte der vorhandenen landwirtschaftlichen Nutzfläche. 75% der kleineren Betriebe (<10ha) kontrollieren nur 11% des Agrarlandes.

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Großflächige Betriebe breiten sich aus

Großflächige Betriebe breiten sich aus: Die Anzahl von Betrieben über 100ha und deren Kontrolle über Agrarland nimmt rasant zu. In Finnland hat sich bspw. innerhalb von 19 Jahren die Anzahl der Betriebe über 100ha verfünffacht, deren Fläche sogar versechsfacht.

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Kleine Höfe müssen schließen

Kleine Höfe müssen schließen: Kleine Höfe verschwinden von der Bildfläche. Im Durchschnitt musste in Drittel aller kleinbäuerlichen Höfe in der EU innerhalb der letzten 10 Jahre zusperren, in manchen Ländern sogar zwei Drittel.

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Strukturell ungleiche Landverteilung in der EU

Strukturell ungleiche Landverteilung in der EU:  In der EU ist Land fast um das Dreifache ungleicher verteilt als Einkommen.

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Konzerne müssen für Menschenrechts- und Umweltverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden

Transnationale Konzerne und Unternehmen, die Lieferketten kontrollieren, bleiben in der Regel straffrei, wenn es um Menschenrechtsverletzungen geht, die oft mit Landraub und Umweltverschmutzung zusammenhängen. Am Montag, 24. Oktober, treffen sich Staaten eine Woche lang im UN-Menschenrechtsrat in Genf, um die langjährigen Verhandlungen über ein Abkommen fortzusetzen, das sie zur Verantwortung ziehen soll.

Kambodscha: Von deutscher Bundesregierung geförderte Studie bestätigt gravierende Probleme im Mikrokreditsektor

Eine vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Studie bestätigt das Problem der weitverbreiteten Überschuldung in Kambodscha durch Mikrokredite. Dieses führt zu einer „bedenklich hohen“ und „nicht akzeptablen“ Zahl von Landverkäufen. Wichtige Geber des kambodschanischen Mikrofinanzsektors sind verschiedene europäische und multinationale Entwicklungsbanken sowie private „ethische“ Investoren wie Oikocredit, Triodos Bank, Invest in Visions, Vision Microfinance und mit kleineren Beträgen die Bank im Bistum Essen und GLS Bank.
 

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