Filmverleihpaket: AGROkalypse - Der Tag, an dem das Gensoja kam

von Marco Keller 60:00 Min Deutschland/Brasilien 2016 OF dt UT AGROKALYPSE erzählt die Geschichte der brasilianischen Ureinwohner vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Fleischkonsums und zeigt, wie wir mit Lebensmitteln die Welt verändern.

Die Urwaldlandschaft Brasiliens ist Schauplatz einer vom Mensch gemachten Tragödie. Dieses einzigartige, für uns alle lebenswichtige Ökosystem, wird Tag für Tag durch Sojafarmer zerstört. Vor allem kapitalkräftige, ausländische Großkonzerne sind verantwortlich für den täglichen Raubbau am Urwald und die Vertreibung der dort lebenden Menschen und Tiere.

Bis zu 12 kg Soja oder Getreide muss man verfüttern, um daraus 1 kg Fleisch zu gewinnen. Und um den weltweit steigenden Fleischkonsum zu decken, wird dementsprechend immer mehr Futtermittel, meist Gensoja, angebaut. Aber was für Konsequenzen hat dieser rasant wachsende Agrarsektor und der enorme Fleischkonsum der westlichen Welt?

Der Dokumentarfilm „AGROkalypse – der Tag, an dem das Gensoja kam“ geht diesen Fragen nach und verfolgt den Weg der brasilianischen Sojabohne bis zu ihrem Ende als Tierfutter. In sehr persönlichen Porträts wird gezeigt, wie dabei die Ureinwohner Brasiliens von ihrem Land vertrieben werden, damit es immer mehr Anbauflächen gibt. Gleichzeitig begleitet die Kamera den Tofuhersteller Wolfgang Heck, der seit über 25 Jahren für den ökologischen Sojaanbau kämpft und für den es immer schwieriger wird in Brasilien nachhaltig mit Kleinbauern zusammenzuarbeiten.

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Landraub – Filmscreenings Hunger.Macht.Profite

In Kooperation mit den Filmtagen Hunger.Macht.Profite. läuft der Film „Landraub“ ab 18. September österreichweit in ausgewählten Kinos mit anschließenden Filmgesprächen. Ihr seid eingeladen mit Impulsgeber_innen über Hintergründe und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren. Alle Kooperationsveranstaltungen mit Filmgesprächen findet ihr unter www.hungermachtprofite.at/Landraub

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Filmverleihpaket: Kambodscha - Geraubtes Land

von Christian Brüser 08:00 Min Kambodscha/Österreich 2009 deutsch Die Weltbevölkerung steigt, Ackerland wird immer knapper. In den letzten 20 Jahren hat sich weltweit die verfügbare Agrarfläche pro Kopf halbiert. Bis 2050 wird sie sich noch einmal halbieren. Länder mit begrenztem Agrarland arabischer Ölstaaten leiten daher eine neue Form des Kolonialismus ein. Sie sind dabei, große Agrarflächen zu kaufen oder sich die Nutzungsrechte zu verschaffen.

Filmverleihpaket: Die Jagd nach Land - Das globale Geschäft mit fruchtbarem Boden

von Chiara Sambuchi 44:03 Min Deutschland 2012 DE Boden ist ein elementares Gut und seit Menschengedenken Quelle unserer Ernährung. Doch vor allem seit der Wirtschaftskrise 2008 entwickelt sich eine neue, globale Tendenz der Ausbeutung. Nun drängt sich auch Kapital aus der Finanzwelt massiv in Acker- und Grünland, denn Anleger suchen mehr denn je nach Investitionen, die eine sichere Rendite bringen - und Agrarflächen bieten dieses Potenzial.

Filmverleihpaket: fronteira brasil - Kampf um Land in Mato Grosso

Festivalfassung: Faces of the Frontier von Thomas Marschall und Nikolaus Braunshör 52:00 Min Brasilien/Österreich 2008 portug OF dt synchron./en UT Mato Grosso – „der üppige Wald“ – ist jener Bundesstaat mit dem größten Agrarexportvolumen Brasiliens. Allem voran werden Soja als Futtermittel für die Viehzucht und Baumwolle für die Bekleidungsindustrie in die Länder Europas und Asiens exportiert. Im Dienste einer für globale Märkte produzierenden Agrarindustrie ist die Monokultur im Begriff, alle anderen Produktions- und Arbeitsweisen in der Region auszulöschen.

Filmverleihpaket: Frische Wege (Au coeur de la proximité)

von Nicole Petitpierre 39:00 Min Schweiz 2009 franz OF dt (tw dt Untertitelt) "Landwirtschaft verschwindet, man kann nicht mehr davon leben und verschuldet sich" – in der Region Genf- Lausanne ist das Vergangenheit. Der Film beschreibt die neue Dynamik zwischen Bauern/Bäuerinnen und KonsumentInnen: Vertragslandwirtschaftsprojekte, regionale Verkaufsnetze anstelle von Zwischenhändlern und Druck der Supermärkte.

Filmverleihpaket: Essen fassen. Ein Dokumentarfilm Überlebensmittel

von Liesa Kovacs, Kornelia Kugler, Eva Rauer, Andrea Scheibelhofer und Martin 30:00 Min Österreich 2012 DE Als Diplomarbeit produzierten fünf StudentInnen des Kollegs für Multimedia bzw. Fotografie und audiovisuelle Medien der Graphischen in Wien, einen 30minütigen Dokumentarfilm Film zum Thema (Lebensmittel-)Überproduktion, Wegwerfmentalität und Armut in Österreich. Die DVD besticht nicht nur wegen ihres Inhalts, sondern auch durch ihre sorgfältige grafische Gestaltung inclusive eines 24seitigen booklets. Als Impulsfilm für den Unterricht ist diese Produktion hervorragend einzusetzen!

Filmverleihpaket: Edible City - Grow the Revolution

von Andrew Hasse und Carl Grether 70:00 Min USA 2012 en OF dt UT Edible City (Essbare Stadt) ist eine unterhaltsame Reise durch die Good Food (Gutes Essen) Bewegung, die sich in der San Francisco Bay Area, in den gesamten USA und überall auf der Welt verbreitet. Die zahlreichen porträtierten Aktivist_innen, Initiativen und engagierten Bürger_innen zeigen, wie sich jede_r von uns an der Veränderung unseres zerstörerischen Nahrungsmittelsystems beteiligen kann.

Filmverleihpaket: Die Biosprit-Lüge

von Inge Altemeier 45:00 Min Deutschland 2009 deutsch Seit dem die EU den Anbau von Biospritpflanzen subventioniert und vorantreibt, werden Millionen Menschen in Indonesien in die Hungerkatastrophe getrieben.

Filmverleihpaket: Alptraum im Fischerboot - Afrikas Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik

von Klaus Martens und Michael Grytz 60:00 Min Deutschland 2007 dt engl OF dt UT Das größte Seegrab Europas liegt zwischen Spanien und Marokko. Schätzungsweise 10.000 Menschen kamen hier in den Jahren 1997-2002 bei dem Versuch ums Leben, nach Europa zu fliehen. Manche Flüchtlinge glaubten, sie könnten die Meeresenge durchschwimmen. Ein tödlicher Irrtum. Andere dachten, sie könnten in kleinen Ruderbooten gegen die enorme Strömung ankämpfen – sie trieben aufs offene Meer hinaus. Viele schafften es mit letzter Kraft nach Spanien, mehr tot als lebendig.

Kampagnenstart: „Hands on the Land“

Zugang zu Land als Schlüssel zum Recht auf Nahrung 18.6.2015 - Das derzeitige Agrarsystem begünstigt transnationale Konzerne und gefährdet kleinbäuerliche Strukturen. Es treibt Land Grabbing, Klimawandel, Hunger und Unterernährung weiter voran. Die neue gesamteuropäische Kampagne „Hands on the Land for Food Sovereignty“ stellt sich diesen Entwicklungen entgegen.

Update: Studie zu Land Grabbing und Landkonzentration in Europa

Erweiterte Version nun verfügbar - 25.6.2013 Land Grabbing ist nicht nur ein Problem des globalen Südens, sondern schreitet auch in Europa voran: Drei Prozent der Grundbesitzer kontrollieren die Hälfte der landwirtschaftlichen Flächen in Europa. Diese „Landeliten“ werden im Rahmen der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) aktiv durch öffentliche Gelder gefördert. Kleinbäuerliche Betriebe hingegen erhalten immer weniger Förderungen und werden zunehmend verdrängt. Eine gemeinsame Studie von European Coordination Via Campesina (ECVC) & Hands-Off The Land (HOTL) Alliance wurde nach der Erstveröffentlichung im April nun in erweiterter Form mit 13 Länderstudien neu aufgelegt.

JA - zu den CFS-Tenure Guidelines, NEIN - zur Land Transparency Initiative

FIAN fordert von G8 Die G8 diskutieren derzeit eine 'Initiative zur größeren Transparenz von Landgeschäften und -nutzung', welche am kommenden G8 Gipfel im Juni 2013 eingeführt werden könnte. Diese Initiative wird Land- und Ressourcen Grabbing nicht stoppen. FIAN lehnt sie daher gemeinsam mit sozialen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen weltweit ausdrücklich ab. Stattdessen rufen wir die G8 Mitglieder dazu auf, die Tenure Guidelines*, die vor einem Jahr UN-Welternährungsausschuss (CFS) verabschiedet wurden, umzusetzen.

Neue Studie: EU fördert Land Grabbing und Landkonzentration in Europa

17. April 2013 – Internationaler Tag des kleinbäuerlichen Widerstands Eine neue internationale Studie deckt auf: Land Grabbing ist nicht nur ein Problem des globalen Südens, sondern schreitet auch in Europa voran: Drei Prozent der Grundbesitzer kontrollieren die Hälfte der landwirtschaftlichen Flächen in Europa. Diese „Landeliten“ werden im Rahmen der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) aktiv durch öffentliche Gelder gefördert. Kleinbäuerliche Betriebe hingegen erhalten immer weniger Förderungen und werden zunehmend verdrängt.

Land Grabbing in Osteuropa

Die Rolle österreichischer Unternehmen Besonders in Osteuropa schreiten Landkonzentration und Land Grabbing rapide voran. Aktuelle Recherchen von FIAN Österreich zeigen: Auch österreichische Akteure mischen im Wettlauf um Land mit und eignen sich im großen Stil Land in Rumänien, Serbien und Ungarn an. Die Bäuerinnen und Bauern vor Ort profitieren vom Investitionsboom kaum, ganz im Gegenteil.

Land concentration, land grabbing and people’s struggles in Europe

The report, involving 25 authors from 11 countries, reveals the hidden scandal of how a few big private business entities have gained control of ever-greater areas of European land. It exposes how these land elites have been actively supported by a huge injection of public funds – at a time when all other public funding is being subjected to massive cuts.

Horn von Afrika: Landraub in der Hungerkrise

Neue Länderstudien veröffentlicht Obwohl Millionen Menschen chronisch hungern, wird fruchtbares Land in Äthiopien und Kenia an ausländische Investor_innen vergeben. Die beiden neu veröffentlichten Dossiers „Landnahme in Kenia“ und „Landnahme in Äthiopien“ stellen Land Grabbing in diesen nahrungsunsicheren Ländern auf den Prüfstand des Menschenrechts auf Nahrung.

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