Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer*innen

Ersten 1.763 Unterschriften aus Österreich im Außenministerium überreicht.

Europaweit wurden bisher 8.000 Unterschriften gesammelt, knapp ein Viertel davon in Österreich – wir danken an dieser Stelle allen Unterstützer*innen für ihre Stimme!

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Das Engagement trägt erste Früchte

Am 2. Mai haben ÖBV – Via Campesina, die Dreikönigsaktion und FIAN Österreich im Völkerrechtsbüro im Außenministerium die ersten 1.763 Unterschriften aus Österreich überreicht und vom wachsenden Netzwerk in Österreich berichtet, das sich für die UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbäuer*innen einsetzt. Die Unterschriften haben unseren Forderungen und Argumenten Rückenwind verliehen. Die nächste Sitzung der UN-Arbeitsgruppe für die UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbäuer*innen  startet am 15. Mai im Menschenrechtsrat in Genf. Es wurde uns im Außenministerium versichert, dass ein staatlicher Vertreter Österreichs an dieser wichtigen Sitzung teilnehmen wird.

Jetzt Forderungen Nachdruck verleihen!

Doch bis eine starke UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbäuer*innen fertig verhandelt ist und in Kraft tritt braucht es noch einige Schritte. Bitte teilen Sie die Petition weiter mit Ihren Netzwerken, Familien und Freund*innen. Nutzen wir unsere Stimmen, um die Rechte von Kleinbäuer*innen zu stärken! Es bleibt noch eine Woche Zeit weitere Unterschriften zu sammeln, um unseren Forderungen für den Start der nächsten Sitzung ab 15. Mai Nachdruck zu verleihen. Wir werden uns vor Ort in Genf einbringen und Sie über den Verhandlungsverlauf informieren.

 

Petition "Menschenrechte brauchen Gesetze!"

Für den Schutz der Menschenrechte bei internationalen Unternehmenstätigkeiten gibt es bislang nur unverbindliche Leitprinzipien. Diese freiwilligen Vorgaben sind nicht ausreichend, denn trotzdem werden die Menschenrechte von vielen Millionen Kleinbäuer*innen und anderen im Ernährungssystem Beschäftigten, die in globalen Wertschöpfungsketten eingebunden sind, permanent verletzt. Es braucht verbindliche Regulierungen, um Verstöße gegen das Recht auf Nahrung zu verhindern oder Gerechtigkeit für Betroffene herzustellen. Ein Lieferkettengesetz ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Hunger und Mangelernährung und für die Umsetzung der UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbäuer*innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten. 

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