Breites Bündnis für die Rechte von Kleinbäuer*innen!

2018 ist für die Rechte von Kleinbäuer*innen ein entscheidendes Jahr.

Bereits seit 2002 setzt sich die globale kleinbäuerliche Bewegung La Via Campesina gemeinsam mit einem wachsenden zivilgesellschaftlichen Bündnis für eine UN- Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer*innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten, ein. Anlässlich der von 9.-13. April im UN-Menschenrechtsrat tagenden thematischen Arbeitsgruppe, hat sich auch in Österreich eine breite zivilgesellschaftliche Allianz an die neue Bundesregierung gewendet, um Österreichs Unterstützung für die Rechte von Kleinbäuer*innen Nachdruck zu verleihen. Die ÖBV-Via Campesina Austria, FIAN Österreich, die KOO- Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz, Brot für die Welt, FAIRTRADE Österreich, die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, Attac Österreich, Arche Noah, die Katholische Frauenbewegung Österreichs, das Welthaus Diözese Graz-Seckau, die Sezonieri - Kampagne für die Rechte von Erntehelfer_innen in Österreich, die Arbeitsgemeinschaft Weltläden und Südwind fordern in einem Brief an Außenministerin Kneissl und Nachhaltigkeitsministerin Köstinger die Unterstützung Österreichs für dieses wichtige neue Rechtsinstrument zum Schutz der Rechte von Kleinbäuer*innen weltweit. Wir werden euch auf dem Laufenden halten.

Weitere Informationen
Factsheet „Auf dem Weg zu einer Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer*innen“

Zusammen agrarökologische Schritte gehen

Nach vielen Wochen des gemeinsamen Lernens geht der agrarökologische Lehrgang von FIAN Österreich in Kooperation mit dem WeltTellerFeld im Oktober zu Ende. 13 junge Erwachsene wurden als Multiplikator*innen für eine agrarökologische Transformation ausgezeichnet.

Veranstaltungsreihe mit FIAN Indonesien

Von 21. bis 27. November bekommen wir Besuch von Kolleginnen aus FIAN Indonesien. Im Rahmen des Besuchs wird es auch mehrere Veranstaltungen geben. Wir sprechen darüber, wie Schulmahlzeiten zu einem gerechteren, gesünderen und nachhaltigeren Ernährungssystem beitragen können. In einem Zine-Workshop erarbeiten wir gemeinsam unsere Vorstellungen über unser Ernährungssystem der Zukunft und wir diskutieren über das Recht auf Nahrung in Zeiten von globalen Krisen.

FoodFirst - Die zweite Staffel der FIAN-Podcastreihe

Im März dieses Jahres feierte die erste Staffel des FIAN-Podcasts auf Radio Orange Premiere. Nun, ein halbes Jahr später, geht FoodFirst in die zweite Runde. Passend zum Internationalen Tag der Demokratie, den die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2007 ausgerufen hat und der am 15. September begangen wird, widmet sich die zweite Staffel von FoodFirst in drei Kapiteln der Frage, was unser Ernährungssystem mit Demokratie zu tun hat, wo es an der Umsetzung hapert und was wir mit Blick auf unser Ernährungssystem für unsere Demokratie lernen können.

FAQ zu Good Food 4All

FIAN unterstützt Good Food 4All - Die Europäische Bürger:inneninitiative für das Recht auf Nahrung. Damit wollen wir die Europäische Kommission zum Handeln auffordern, um allen Menschen in Europa einen Zugang zu gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln zu garantieren. In diesem FAQ beantworten wir alle Fragen rund um Good Food 4All. Du hast weitere Fragen? Schreib uns an office[at]fian.at.

„The Farmer Case“: Belgisches Gericht ebnet den Weg für Klimaklage gegen TotalEnergies

Der Fall des belgischen Landwirts Hugues Falys zeigt, dass die Klimakrise zunehmend als Frage von Menschenrechten vor Gericht verhandelt wird. Das Gericht hat die Klage des Landwirts gegen den Energiekonzern TotalEnergies für zulässig erklärt, das Urteil in der Sache wird für den 9. September 2026 erwartet. Das Gericht begründete dies damit, zunächst eine Entscheidung in einem parallelen Verfahren gegen TotalEnegies in Frankreich abwarten zu wollen.

Menschenrechte hörbar machen: Der neue Podcast FoodFirst

Drei Folgen, ein zentrales Thema: Mit „FoodFirst“ startet FIAN Österreich eine neue Podcastreihe, die alle sechs Monate erscheint und Wege zu gerechteren Ernährungssystemen aufzeigt. Den Auftakt macht die Staffel „Im Schatten der Lieferketten“, die sich mit Menschenrechten in der globalen Lebensmittelproduktion auseinandersetzt.

Good Food 4All - Nahrung ist ein Menschenrecht für alle!

Mindestens ein Fünftel der europäischen Bevölkerung hat keinen Zugang zu angemessener Nahrung. Industrielle Lebensmittelsysteme verschärfen Ernährungsunsicherheit, Klimawandel, Umweltverschmutzung, Verlust der biologischen Vielfalt, Ausbeutung von Arbeitskräften und Tierleid. Die EU muss das Recht auf Nahrung systemisch garantieren und gesunde, gerechte, humane und nachhaltige Lebensmittelsysteme für heutige und zukünftige Generationen fördern.

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