Videoserie: Zivilgesellschaftliche Persepktiven auf Ernährungsysteme

Unser Ernährungssystem braucht eine grundlegende Transformation!

Das industrielle Ernährungssystem funktioniert nicht. Das hat nicht zuletzt die COVID-19 Pandemie deutlich gemacht. Das industrielle Nahrungsmittelsystem zerstört die Umwelt, ultra-industriell verarbeitete Lebensmittel setzen die Gesundheit der Menschen einem höheren Risiko für Fettleibigkeit und Diabetes aus. Vor diesem Hintergrund verhandelt der UN-Ausschuss für Welternährungssicherheit (CFS) darüber, wie die Ernährungssysteme gerechter und nachhaltiger gestaltet werden können.

FIAN Österreich appeliert gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen an die Mitgliedstaaten des CFS, in dieser historischen Phase mutig zu sein, auf die Forderungen der Menschen zu hören und die dringende Transformation der Ernährungssysteme in Angriff nehmen, die die Menschen und unser Planet dringend brauchen. In der Videoserie von FIAN International werden Vorschläge zur Transformation unseres Ernährungssystems vorgestellt:

Konzerne müssen für Menschenrechts- und Umweltverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden

Transnationale Konzerne und Unternehmen, die Lieferketten kontrollieren, bleiben in der Regel straffrei, wenn es um Menschenrechtsverletzungen geht, die oft mit Landraub und Umweltverschmutzung zusammenhängen. Am Montag, 24. Oktober, treffen sich Staaten eine Woche lang im UN-Menschenrechtsrat in Genf, um die langjährigen Verhandlungen über ein Abkommen fortzusetzen, das sie zur Verantwortung ziehen soll.

Kambodscha: Von deutscher Bundesregierung geförderte Studie bestätigt gravierende Probleme im Mikrokreditsektor

Eine vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Studie bestätigt das Problem der weitverbreiteten Überschuldung in Kambodscha durch Mikrokredite. Dieses führt zu einer „bedenklich hohen“ und „nicht akzeptablen“ Zahl von Landverkäufen. Wichtige Geber des kambodschanischen Mikrofinanzsektors sind verschiedene europäische und multinationale Entwicklungsbanken sowie private „ethische“ Investoren wie Oikocredit, Triodos Bank, Invest in Visions, Vision Microfinance und mit kleineren Beträgen die Bank im Bistum Essen und GLS Bank.
 

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