Video: Situation der Guaraní-Kaiowá

Im September 2016 waren Elizeu Lopes vom indigenen Volk der Guaraní-Kaiowá und Flávio Vicente Machado vom Indigenenrat CIMI in Wien. Sie berichteten über Gewalt und Vertreibung in Brasilien. "Wir werden weiter um unser Land kämpfen", so Elizeu. FIAN hat zusammen mit der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar die Delegation in Wien unterstützt und die Termine der beiden mit Abgeordneten im Parlament, in der brasilianischen Botschaft, bei Kardinal Schönborn und im Aussenministerium begleitet. "Internationale Aufmerksamkeit und Unterstützung sind für uns eine Frage von Leben oder Tod", betonte Elizeu. Ein kurzes Video vom März 2016 zeigt wie dringlich die Lage der Guaraní-Kaiowá ist.

 

Film: Der Fall Mubende

Im August 2001 wurden im Distrikt Mubende in Uganda 4.000 Menschen von ihrem Land vertrieben, um Platz zu schaffen für eine neue Plantage der „Neumann Kaffee Gruppe“ aus Hamburg, dem weltweit führenden Rohkaffee-Händler. Ugandische Soldaten walzten in vier Dörfern Häuser und Hütten nieder, zerstörten Felder und Lebensmittelvorräte. In Folge der gewaltsamen Räumung starben mehrere Menschen.

Hunger.Macht.Profite.8

Im März und April 2017 finden zum achten Mal die Filmtage zum Recht auf Nahrung - Hunger.Macht.Profite.8 - statt. Die Filmtage machen Station in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und im Burgenland.

ARTE Doku "Kampf ums Land"

„Was passiert gerade in Osteuropa – steht der Osten vor dem Ausverkauf? Denn branchenfremde Investoren kaufen zunehmend Land in den östlichen EU-Mitgliedsländern. Von Landgrabbing ist deshalb schon die Rede, direkt vor unserer Haustür.“

Präsentation - Right to Food and Nutrition Watch 2012

Who decides about Global Food and Nutrition? Report was presented in Vienna on October 10th, 2012 from Martin Wolpold-Bosien from FIAN International,Claire Quenum from FLORAISON - RAPDA in TOGO and Karin Ulmer from APRODEV in Brussels. Moderation: Irmi Salzer from ÖBV Via Campesina Austria.Video Friedel Hans.

Coffee to go – Mit dem Geschmack der Vertreibung

Am 19. August 2001 vertrieben in Uganda Soldaten die Bevölkerung mehrerer Dörfer in der Nähe der Stadt Mubende aus ihren Häusern. Es kam zu Toten und Verletzten. Nutznießer war die Hamburger Neumann Kaffee Gruppe, die auf dem Land die Kaweri Kaffeeplantage betreibt. Entschädigt wurden die Vertriebenen bis heute nicht.

HONDURAS: Öffentliche Anhörung offenbart Ausmaß der Gewalt gegen Bauerngemeinschaften

"Unser 'Verbrechen' ist der Kampf um unser Land. Das ist alles, was für uns wichtig ist und das uns ermöglicht unsere Kinder zu unterstützen und zur Schule zu schicken. Aber man will es uns einfach nicht erlauben. Ich persönlich möchte, dass die Gesetze eingehalten werden, so wie es sein soll, und dass diejenigen, die mich so zugerichtet haben, dafür von einem Gericht bestraft werden." (Neptali Esquivel, MUCA).

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