TTIP stoppen: Menschenrechte, Umweltschutz und Lebensmittelsicherheit sind nicht verhandelbar

Übergabe des Protestbriefs an EU-Chefverhandler Garcia Bercero Wien, 20.1.2014 - Der Chefverhandler des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA, Ignacio Garcia Bercero, ist heute in Wien. FIAN Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria, Global 2000 und Attac nutzen diese Gelegenheit, um einen Protestbrief zu übergeben.

Die EU wird darin aufgerufen, von den Verhandlungen zum Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) zurückzutreten. Die Kritik der als Chlorhühner verkleidete Aktivist_innen beschränkt sich keinesfalls auf die befürchtete Einfuhr von mit Chlor desinfizierten Hühnerbrüsten, mit Hormonen gefütterten Schweinen oder Genmais in die EU. Der europaweit zirkulierende Protestbrief formuliert breite Kritik an den Inhalten des geplanten Freihandelsabkommens und des Verhandlungsprozesses an sich.

Protestbrief TTIP/TPP

Fotos der Aktion und Übergabe des Protestbriefs an Bercero

 

FIAN unterstützt Aufruf gegen CETA

Die zivilgesellschaftliche Kritik am Handelsabkommen CETA wurde von der Politik übergangen. Am 30. Oktober unterzeichneten die EU und Kanada den Vertrag. Als Mitglied der TTIP-Stoppen-Plattform lehnt FIAN die Ratifizierung von CETA entschieden ab.

„CETA – nicht mit mir!“ Email-Aktion

Wie TTIP gefährdet auch CETA die Verwirklichung vieler wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Menschenrechte. Fordern Sie daher von der neuen Bundesregierung: CETA darf nicht beschlossen werden!

Interview mit Biraj Patnaik

Biraj Patnaik war kürzlich auf Einladung von FIAN Österreich in Wien, um den 'Right to Food and Nutrition Watch' in der VHS Wien zu präsentieren. In einem Interview mit Políticas spricht Biraj von der Right to Food Campaign, India, über die Kämpfe für das Recht auf Nahrung in Indien - auf den Straßen, am Feld, im Parlament und in Gerichtssälen - und zeigt sich beeindruckt von der Bewegung Stop TTIP in Europa.

Bauern und Bäuerinnen gegen TTIP

Kampagnenstart! FIAN unterstützt die Kampagne "Bauern und Bäuerinnen gegen TTIP", welche möglichst vielen Bauern und Bäuerinnen die Chance geben soll, ihre Stimme gegen TTIP zu erheben.

Filmverleihpaket: TTIP - Eine Gefahr für unsere Landwirtschaft

von Christoph Würzburger 05:30 Min Deutschland 2013 DE Hinter verschlossenen Türen beraten die USA und die Europäische Union zur Zeit über eine neue, gigantische Freihandelszone. Wird sie Realität, entsteht der weltweit größte Wirtschaftsraum für mehr als 800 Millionen Menschen. Das offizielle Ziel dabei ist der Abbau von Markthemmnissen und mehr Wirtschaftswachstum für beide Seiten.

TTIP Stoppen!

Aktionstag + Infofolder Streichen Sie sich den 18. April 2015 dick im Kalender an – den Aktionstag gegen Deregulierungsabkommen wie TTIP, CETA, TiSA und TPP! FIAN Österreich ist Teil des Bündnisses www.ttip-stoppen.at. Wir haben einen neuen Infofolder verfasst, in dem die wesentlichen menschenrechtlichen Widersprüche von TTIP aufgezeigt werden. TTIP zielt darauf ab, Staaten daran zu hindern, ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Menschenrechte sind nicht verhandelbar - TTIP Stoppen!

TTIP-TPP-Protestbrief

an Faymann, Prammer und die österreichischen Abgeordneten zum EU-Parlament FIAN Österreich hat sich zusammen mit ÖBV-Via Campesina Austria, Attac Österreich, Global2000, AG Globale Verantwortung, SÜDWIND und WIDE mit einem Protestbrief in Sachen Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) und Transpazifische Strategische Wirtschaftliche Partnerschaft (TPP) an Bundeskanzler Faymann, Nationalratspräsidentin Prammer und sämtliche österreichische Abgeordnete zum Europäischen Parlament gewendet.

Bürger_inneninitiative: TTIP - Handelsabkommen EU - USA

Unterschriften bis Mitte März Das geplante Freihandelsabkommen (auch TTIP genannt) zwischen EU und USA wird hinter verschlossenen Türen verhandelt. Die wahren Triebkräfte hinter dem Abkommen sind große Konzerne beiderseits des Atlantiks. Das Abkommen wird alle Lebensbereiche betreffen - von Lebensmitteln, über Datenschutz, öffentliche Auftragsvergabe, Zugang zu Medikamenten bis hin zu Umweltschutz. Investor_innen sollen die Möglichkeit erhalten, Staaten zu klagen. Damit drohen Gesetze zum Schutz von Konsument_innen, Arbeitnehmer_innen und Umwelt sowie grundlegender Menschenrechte ausgehebelt zu werden. Attac Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria, FIAN Österreich, Südwind und Global 2000 wollen eine öffentliche Diskussion über die Klagerechte von Investor_innen in Österreich vorantreiben.

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