Mir isst es Recht! - Erfolgreiche Auftaktveranstaltung am Welternährungstag

Am 16. Oktober startete die FIAN-Speisenaktion „Mir isst es Recht!“ mit einer Eröffnungsveranstaltung im WUK-Statt-Beisl. In Lokalen in Wien, Graz und Linz werden nun seit Sonntag bis zum 10. Dezember ausgewiesene FIAN-Gerichte serviert.

Am Sonntag, dem Welternährungstag, sind wir im gut besuchten WUK Statt-Beisl erfolgreich in unsere Speisenaktion „Mir isst es Recht“ gestartet!

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zeigten wir den Film „Land Rush – Ausverkauf in Afrika“, welcher den Kampf um das Ackerland in Mali behandelt. Im Anschluss folgte ein Filmgespräch, in dem das Thema Landgrabbing und die Frage, wie Mangelernährung damit in Verbindung steht, diskutiert wurden. Nach dieser offenen Diskussionsrunde gingen die Gespräche noch an den Tischen in kleineren Gruppen weiter.

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Eröffnungsrede von Philipp Salzmann

Dank dem motivierten Statt-Beisl Team rund um Rolf Dittrich war der Abend auch kulinarisch ein großer Erfolg – heuer gibt es sogar zwei verschiedene FIAN-Speisen während der Aktionszeit:

  •  einen veganen, orientalischen Kichererbseneintopf mit Cous Cous und
  •  ein indisches Vindaloocurry mit Bioschweinefleisch vom Biohof Tragler

 

Die Menüs ließen die Gourmetherzen höher schlagen; inklusive jene des FIAN-Teams.

Genießen Sie ab nun bis zum 10.12. eine der FIAN-Speisen in den teilnehmenden Lokalen!


Fotos der Veranstaltung findest du hier.

 

Weitere Infos

 

Kontakt

Philipp Salzmann
Koordinator „Mir isst es Recht“
philipp.salzmann@fian.at
+43 (0)1 2350239 13

Linnéa Richter
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
linnea.richter@fian.at
+43 650 4055511

 

Neue FIAN-Studie: Agrarökologie als Weg aus der Hungerkrise

Neue Studie von FIAN Österreich zeigt: Nur mit Vielfalt kann Hunger und Mangelernährung beendet werden. Agrarökologie verbessert die Ernährung, denn größere Vielfalt im Anbau bedeutet  auch eine größere Vielfalt auf dem Teller. Agrarökologie ist die Grundlage für die Überwindung der industriellen Landwirtschaft. Er steigert die Produktivität und schützt das Klima. Der ganzheitliche Ansatz rückt die kleinbäuerliche Landwirtschaft ins Zentrum. Durch bäuerliche Partizipation werden innovative Methoden entwickelt, um die Welt nachhaltig zu ernähren.

Mangelware Nährstoffe - Vielfalt statt Chemie!

Rund zwei Milliarden Menschen, mehrheitlich Frauen und Kinder im Globalen Süden, leiden an Mangelernährung. Sie haben nicht ausreichend Zugang zu nährstoffreicher, vielfältiger Nahrung. Doch die Zukunft der Welternährung ist nicht auf die Produktion von ausreichend Kalorien und Vitaminen zu reduzieren. Um Mangelernährung zu bekämpfen muss der Zugang zu gesunder, vielfältiger Ernährung für alle gesichert sein.

Gefährliche Allianzen – Wer profitiert von Mangelernährung?

Partnerschaften zwischen Regierungen, UN-Organisationen und Großkonzernen geben vor, Mangelernährung global bekämpfen zu wollen. Als Lösung propagieren sie die Anreicherung von Nahrungsmitteln mit Nährstoffen - oftmals mit Hilfe von Gentechnik. In der Praxis dienen diese Allianzen den Konzernen, um neue Anbauflächen und Märkte zu erschließen. Mangelernährung wird dadurch nicht bekämpft, sondern verstärkt. Im Folgenden listet FIAN die prominentesten dieser umstrittenen Allianzen auf.

Vitamine aus dem Labor? – Das Geschäft mit der Mangelernährung

Nicht nur die Menge macht’s: Vor allem im Globalen Süden ist neben Hunger, Mangelernährung – also die Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen - weit verbreitet. Angereicherte Nahrungsmittel wie der gentechnisch veränderte und mit Vitamin A versetzte ‚Golden Rice‘ sollen laut zahlreicher Regierungen und Konzerne für mehr Nährstoffe auf dem Teller sorgen. Dass dieser Weg die Macht der Konzerne stärkt und Mangelernährung langfristig steigert, wird dabei gerne übersehen.

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