Erfolg! - Österreich nimmt an Arbeitsgruppe zur Regulierung von Konzernen teil!

Wir haben positive Nachrichten! Die Petition zum UN-Abkommen zur Regulierung transnationaler Konzerne ("TNC-Treaty") hat Wirkung gezeigt. Österreich und die Europäische Union haben ihre Blockadehaltung aufgegeben.

Das ist ein großer Erfolg! Viele Petitionsunterzeichner haben gemeinsam mit den europaweiten Bemühungen von FIAN und anderen Organisationen dazu beigetragen.

Die EU und sämtliche Mitgliedsstaaten - auch Österreich - nehmen an der gestern gestarteten Arbeitsgruppensitzung im Menschenrechtsrat in Genf zum "TNC-Treaty" teil. Das ist ein wichtiger Schritt, denn damit sind wir dem "TNC-Treaty" ein großes Stück näher. Dieses UN-Abkommen wird Staaten dazu verpflichten, transnationale Großkonzerne (TNCs) zur Einhaltung von Menschenrechten zu bringen. Menschen, die von Menschenrechtsverstößen von Konzernen betroffen sind, werden sich damit besser zur Wehr setzen können.
 

Bis zu einem fertigen, starken und verabschiedeten UN-Abkommen ist noch ein weiter Weg. Mit der Teilnahme Österreichs und anderer EU-Staaten an der Arbeitsgruppe ist aber ein weiterer zentraler Schritt getan. Wir danken auf diesem Weg denjenigen, die diese wichtige Petition unterstützt haben!

Menschenrechtsarbeit braucht einen langen Atem.
Unterstütze auch weiterhin unsere Aktionen für das "TNC-Treaty"!
Verfolge die Verhandlungen in Genf live auf Twitter via #BindingTreaty oder #StopCorporateAbuse oder Livestream.

FIAN International berichtet: Week of Mobilization to #StopCorporateAbuse

 


Wir werden nach Ablauf der Verhandlungen zusammenfassend berichten.

 

Unser Ernährungssystem braucht eine grundlegende Transformation

Vom 7.9. – 11.9.2020 findet die erste Verhandlungsrunde über die finalen Leitlinien für Nahrungssysteme und Ernährung des UN-Ausschuss für Welternährungssicherheit (CFS) statt. Die Ergebnisse werden einen entscheidenden Einfluss darauf haben, ob es gelingt, die steigenden Raten von Hunger und Unterernährung umzukehren und künftige Pandemien zu verhindern.

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