Erfolg! - Österreich nimmt an Arbeitsgruppe zur Regulierung von Konzernen teil!

Wir haben positive Nachrichten! Die Petition zum UN-Abkommen zur Regulierung transnationaler Konzerne ("TNC-Treaty") hat Wirkung gezeigt. Österreich und die Europäische Union haben ihre Blockadehaltung aufgegeben.

Das ist ein großer Erfolg! Viele Petitionsunterzeichner haben gemeinsam mit den europaweiten Bemühungen von FIAN und anderen Organisationen dazu beigetragen.

Die EU und sämtliche Mitgliedsstaaten - auch Österreich - nehmen an der gestern gestarteten Arbeitsgruppensitzung im Menschenrechtsrat in Genf zum "TNC-Treaty" teil. Das ist ein wichtiger Schritt, denn damit sind wir dem "TNC-Treaty" ein großes Stück näher. Dieses UN-Abkommen wird Staaten dazu verpflichten, transnationale Großkonzerne (TNCs) zur Einhaltung von Menschenrechten zu bringen. Menschen, die von Menschenrechtsverstößen von Konzernen betroffen sind, werden sich damit besser zur Wehr setzen können.
 

Bis zu einem fertigen, starken und verabschiedeten UN-Abkommen ist noch ein weiter Weg. Mit der Teilnahme Österreichs und anderer EU-Staaten an der Arbeitsgruppe ist aber ein weiterer zentraler Schritt getan. Wir danken auf diesem Weg denjenigen, die diese wichtige Petition unterstützt haben!

Menschenrechtsarbeit braucht einen langen Atem.
Unterstütze auch weiterhin unsere Aktionen für das "TNC-Treaty"!
Verfolge die Verhandlungen in Genf live auf Twitter via #BindingTreaty oder #StopCorporateAbuse oder Livestream.

FIAN International berichtet: Week of Mobilization to #StopCorporateAbuse

 


Wir werden nach Ablauf der Verhandlungen zusammenfassend berichten.

 

Eilaktion: Kleinfischer*innen in Uganda

Der Zweck dieser Briefaktion ist es, die Aufmerksamkeit der ugandischen Regierung auf eine Reihe von Bestimmungen des Fischerei- und Aquakulturgesetzes von 2020 zu lenken. Diese besitzen das Potenzial, die Menschenrechte von Kleinfischer*innen zu untergraben. Wir fordern, dass die Verabschiedung und Umsetzung des Gesetzes gestoppt wird, bis die Bedenken geprüft und angegangen worden sind.

Wie Konzerne den UN-Ernährungsgipfel kapern

Transnationale Agrarkonzerne tragen zu einer wachsenden globalen Hungerkrise bei, verursachen weitreichende Umweltschäden und bedrohen die Gesundheit der Menschen. Durch die Vereinnahmung des UN-Gipfels für Ernährungssysteme haben sie die Tagesordnung des ersten Ernährungsgipfels der Vereinten Nationen auf Lösungen reduziert, die den Profiten der Unternehmen dienen.

UN-Ernährungsgipfel: Vereinte Nationen oder Vereinte Konzerne?

Am 23. September findet die Abschlussveranstaltung des UN-Gipfels für Ernährungssysteme statt. Die im Vorfeld sichtbar gewordene zunehmende politische Rolle von Agrar- und Lebensmittelkonzernen auf den Gipfel ruft heftige Kritik zivilgesellschaftlicher Organisationen auf den Plan: Der Ernährungsgipfel scheint zu einer Spielwiese für die politische Einflussnahme multinationaler Unternehmen zu verkommen. Mit welchen Mechanismen gelingt es multinationalen Konzernen, sich zunehmend Gewicht in der Rechtsetzung zur weltweiten Ernährung zu verschaffen?

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