Erfolg! - Österreich nimmt an Arbeitsgruppe zur Regulierung von Konzernen teil!

Wir haben positive Nachrichten! Die Petition zum UN-Abkommen zur Regulierung transnationaler Konzerne ("TNC-Treaty") hat Wirkung gezeigt. Österreich und die Europäische Union haben ihre Blockadehaltung aufgegeben.

Das ist ein großer Erfolg! Viele Petitionsunterzeichner haben gemeinsam mit den europaweiten Bemühungen von FIAN und anderen Organisationen dazu beigetragen.

Die EU und sämtliche Mitgliedsstaaten - auch Österreich - nehmen an der gestern gestarteten Arbeitsgruppensitzung im Menschenrechtsrat in Genf zum "TNC-Treaty" teil. Das ist ein wichtiger Schritt, denn damit sind wir dem "TNC-Treaty" ein großes Stück näher. Dieses UN-Abkommen wird Staaten dazu verpflichten, transnationale Großkonzerne (TNCs) zur Einhaltung von Menschenrechten zu bringen. Menschen, die von Menschenrechtsverstößen von Konzernen betroffen sind, werden sich damit besser zur Wehr setzen können.
 

Bis zu einem fertigen, starken und verabschiedeten UN-Abkommen ist noch ein weiter Weg. Mit der Teilnahme Österreichs und anderer EU-Staaten an der Arbeitsgruppe ist aber ein weiterer zentraler Schritt getan. Wir danken auf diesem Weg denjenigen, die diese wichtige Petition unterstützt haben!

Menschenrechtsarbeit braucht einen langen Atem.
Unterstütze auch weiterhin unsere Aktionen für das "TNC-Treaty"!
Verfolge die Verhandlungen in Genf live auf Twitter via #BindingTreaty oder #StopCorporateAbuse oder Livestream.

FIAN International berichtet: Week of Mobilization to #StopCorporateAbuse

 


Wir werden nach Ablauf der Verhandlungen zusammenfassend berichten.

 

Konzerne müssen für Menschenrechts- und Umweltverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden

Transnationale Konzerne und Unternehmen, die Lieferketten kontrollieren, bleiben in der Regel straffrei, wenn es um Menschenrechtsverletzungen geht, die oft mit Landraub und Umweltverschmutzung zusammenhängen. Am Montag, 24. Oktober, treffen sich Staaten eine Woche lang im UN-Menschenrechtsrat in Genf, um die langjährigen Verhandlungen über ein Abkommen fortzusetzen, das sie zur Verantwortung ziehen soll.

Kambodscha: Von deutscher Bundesregierung geförderte Studie bestätigt gravierende Probleme im Mikrokreditsektor

Eine vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Studie bestätigt das Problem der weitverbreiteten Überschuldung in Kambodscha durch Mikrokredite. Dieses führt zu einer „bedenklich hohen“ und „nicht akzeptablen“ Zahl von Landverkäufen. Wichtige Geber des kambodschanischen Mikrofinanzsektors sind verschiedene europäische und multinationale Entwicklungsbanken sowie private „ethische“ Investoren wie Oikocredit, Triodos Bank, Invest in Visions, Vision Microfinance und mit kleineren Beträgen die Bank im Bistum Essen und GLS Bank.
 

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