Filmverleihpaket: Alptraum im Fischerboot - Afrikas Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik

von Klaus Martens und Michael Grytz 60:00 Min Deutschland 2007 dt engl OF dt UT Das größte Seegrab Europas liegt zwischen Spanien und Marokko. Schätzungsweise 10.000 Menschen kamen hier in den Jahren 1997-2002 bei dem Versuch ums Leben, nach Europa zu fliehen. Manche Flüchtlinge glaubten, sie könnten die Meeresenge durchschwimmen. Ein tödlicher Irrtum. Andere dachten, sie könnten in kleinen Ruderbooten gegen die enorme Strömung ankämpfen – sie trieben aufs offene Meer hinaus. Viele schafften es mit letzter Kraft nach Spanien, mehr tot als lebendig.

HONDURAS: Öffentliche Anhörung offenbart Ausmaß der Gewalt gegen Bauerngemeinschaften

"Unser 'Verbrechen' ist der Kampf um unser Land. Das ist alles, was für uns wichtig ist und das uns ermöglicht unsere Kinder zu unterstützen und zur Schule zu schicken. Aber man will es uns einfach nicht erlauben. Ich persönlich möchte, dass die Gesetze eingehalten werden, so wie es sein soll, und dass diejenigen, die mich so zugerichtet haben, dafür von einem Gericht bestraft werden." (Neptali Esquivel, MUCA).

Unternehmen an die Leine!

Erstmals tagt im UN-Menschenrechtsrat die Arbeitsgruppe zu Abkommen über Menschenrechte und transnationale Unternehmen. Am 6. Juli trifft sich erstmals die neue zwischenstaatliche Arbeitsgruppe (IGWG) im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, um an einem neuen internationalen Vertrag zum Schutz der Menschenrechte in Verbindung mit Unternehmensaktivitäten zu arbeiten. FIAN Österreich setzte sich als Mitglied der so genannten Treaty Alliance für die Einrichtung solch einer Arbeitsgruppe ein und begrüßt daher deren Umsetzung durch den Menschenrechtsrat.

Kampagnenstart: „Hands on the Land“

Zugang zu Land als Schlüssel zum Recht auf Nahrung 18.6.2015 - Das derzeitige Agrarsystem begünstigt transnationale Konzerne und gefährdet kleinbäuerliche Strukturen. Es treibt Land Grabbing, Klimawandel, Hunger und Unterernährung weiter voran. Die neue gesamteuropäische Kampagne „Hands on the Land for Food Sovereignty“ stellt sich diesen Entwicklungen entgegen.

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