Investitionen in die Landwirtschaft: UMORIENTIEREN

Studientag Das Konzept von Investitionen in die Landwirtschaft wurde gekapert: Es scheint fast so, als wären solche Investitionen nur mehr mit Merkmalen wie kapitalintensiv, großflächig, exportorientiert oder industriell denkbar. Investitionen in die Landwirtschaft werden von staatlicher und privater Seite vorwiegend in diese Art der Lebensmittelproduktion kanalisiert. „Großflächige Landinvestitionen” bzw. Land Grabbing sind die aktuellste Manifestation dieser Form landwirtschaftlicher Investitionen. Weltweit ernähren aber ganz andere Formen der Landwirtschaft die Welt, die Investitionen - in verschiedenster, nicht nur finanzieller Hinsicht - brauchen. Wie kann das Konzept landwirtschaftlicher Investitionen wieder aufgerissen und mit neuen und altbewährten, alternativen Inhalten befüllt werden? Welchen Prinzipien müss(t)en Investitionen im Sinne des Rechts auf Nahrung folgen? Wie kann der politische Raum für sie vergrößert werden?

Food: For Whom?

Welternährungstag 2012 Ausgehend vom FAO-Generalthema des Welternährungstags – "Agricultural cooperatives – key to feeding the world" geht die Veranstaltung der Frage "Food: For Whom?" nach. Für welche Zielgruppen werden Nahrungsmittel produziert und weiterverarbeitet? Steht dabei die lokale Eigenversorgung im Vordergrund oder der Export? Wen erreichen die Nahrungsmittel, wer hat Zugang und wer nicht? Wer kann es sich leisten? Konnte in Folge der globalen und regionalen Hungerkrisen – wie etwa am Horn von Afrika oder dem Sahel – die Resilienz in der Ernährungssicherheit erhöht werden? Mit welchen Maßnahmen war man erfolgreich, mit welchen ist man gescheitert? Was leisten landwirtschaftliche Kooperativen für die Ernährungssicherheit?

NGO-Bündnis fordert: Umfassende Neuorientierung der Agrartreibstoffpolitik

Einmischen statt Beimischen Mit etwas Verspätung ist nun auch Umweltminister Berlakovich in Sachen Agrotreibstoff-Beimischung der neuen EU-Linie gefolgt. Das Netzwerk Agrotreibstoffe verbucht das vorläufige Aussetzen der E10 Einführung in Österreich als einen wichtigen Etappensieg. Damit wurden Teilforderungen einer laufenden Petition an das österreichische Parlament erfüllt. In der heutigen Pressekonferenz warnt das NGO-Bündnis aber davor, nun aus Unwissenheit und Ignoranz weitere Fehler zu begehen.

Bäuerliches Protest - Picknick

Wir haben es satt! Am 19. September werden Menschen aus ganz Europa mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit Traktoren in Brüssel eintrudeln um dort beim Abschlussevent des „Good Food March“ den Agrarpolitiker_innen unsere Forderungen für eine ökologische und sozial gerechte Agrarpolitik zu überbringen.Gleichzeitig finden in ganz Europa dezentrale Aktionen statt. So auch bei uns in Österreich!

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