Stellenausschreibung: Mitglieder-, Spender:innen- und Communitybetreuung

FIAN sucht ab 01.12.2022 eine:n Mitarbeiter:in für den Bereich Mitglieder-, Spender:innen- und Communitybetreuung im Ausmaß von 10-15 Wochenstunden.

FIAN Österreich ist Teil von FIAN International, der internationalen Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung. Seit 30 Jahren wirkt die Arbeit von FIAN regional, national und international. FIAN setzt sich dafür ein, dass alle Menschen frei von Hunger und in Würde leben und sich eigenverantwortlich ernähren können.

FIAN Österreich sucht ab 01.12.2022 eine:n Mitarbeiter:in für den Bereich


Mitglieder-, Spender:innen- und Communitybetreuung

im Ausmaß von 10-15 Wochenstunden. In dieser Funktion bist du für die Datenverwaltung, das Management der Online-Community, die Kommunikation mit Mitgliedern und Spender:innen sowie den Ausbau der Spendenbasis verantwortlich. 

Aufgaben

  • Betreuung der Mitgliederdatenbank
  • Koordination der Mitglieder- und Spender:innenkommunikation (Newsletter, Spendenmailings, Homepage, Social Media)
  • Mitarbeit beim strategischen Ausbau der Mitglieder- und Spender:innenbasis von FIAN
  • Koordination von 1-2 Praktikant:innen
  • Punktuelle Unterstützung der Geschäftsleitung 

Du bringst mit:

  • Identifikation mit den Zielen und der Arbeit von FIAN
  • Erfahrung mit innovativen Fundraisingaktivitäten oder -projekten
  • Erfahrung in Kommunikation- und Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere Social Media
  • Eigeninitiative, gute Selbstorganisation, eigenständige Arbeitsweise 
  • Sehr gute deutsche Sprachkenntnisse und gutes Sprachgefühl, gute kommunikative Fähigkeiten
  • Gute Englisch-Kenntnisse in Wort und Schrift 
  • Gute MS-Office-Kenntnisse 

Von Vorteil:

  • Gespür für grafische Gestaltung
  • Bildbearbeitung Grundkenntnisse (Adobe/Affinity/o.ä.)
  • Erfahrung in der Arbeit mit Datenbanken
  • Erfahrung mit Content-Management-Systemen (Website)
  • Weitere Fremdsprachen, insbesondere Spanisch

Du möchtest gern: 

  • in einem engagierten Team für das Menschenrecht auf Nahrung arbeiten
  • neue Fundraising-Ideen entwickeln und ausprobieren
  • wichtige Themen öffentlichkeitswirksam kommunizieren

Wir bieten: 

  • Abwechslungsreiches Aufgabengebiet
  • Engagiertes Arbeitsumfeld, Einbindung in ein dynamisches Büro-Team
  • Engagiertes ehrenamtliches Team
  • Entfaltungsmöglichkeiten und Offenheit für deine Ideen
  • Sinnstiftende Tätigkeit

Das Gehalt beträgt für 15 Wochenstunden abhängig von Berufserfahrung und Qualifikationsprofil mindestens € 786 (Monatsbrutto). Wir laden Menschen, die sich selbst als Teil einer Minderheit definieren, ausdrücklich zur Bewerbung ein. Bitte schicke neben einem Lebenslauf ein kurzes Anschreiben, in dem du darlegst, was dich für diese Aufgabe qualifiziert und welche Erfahrungen du mitbringst, bis 01.11.2022 an office@fian.at mit dem Betreff „Bewerbung Mitglieder-, Spender:innen- und Communitybetreuung“. Die Interviews finden am 08.11. und 09.11.2022  bei FIAN, Schwarzspanierstraße 15/3/1, 1090 Wien, statt.

Konzerne müssen für Menschenrechts- und Umweltverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden

Transnationale Konzerne und Unternehmen, die Lieferketten kontrollieren, bleiben in der Regel straffrei, wenn es um Menschenrechtsverletzungen geht, die oft mit Landraub und Umweltverschmutzung zusammenhängen. Am Montag, 24. Oktober, treffen sich Staaten eine Woche lang im UN-Menschenrechtsrat in Genf, um die langjährigen Verhandlungen über ein Abkommen fortzusetzen, das sie zur Verantwortung ziehen soll.

Kambodscha: Von deutscher Bundesregierung geförderte Studie bestätigt gravierende Probleme im Mikrokreditsektor

Eine vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Studie bestätigt das Problem der weitverbreiteten Überschuldung in Kambodscha durch Mikrokredite. Dieses führt zu einer „bedenklich hohen“ und „nicht akzeptablen“ Zahl von Landverkäufen. Wichtige Geber des kambodschanischen Mikrofinanzsektors sind verschiedene europäische und multinationale Entwicklungsbanken sowie private „ethische“ Investoren wie Oikocredit, Triodos Bank, Invest in Visions, Vision Microfinance und mit kleineren Beträgen die Bank im Bistum Essen und GLS Bank.
 

Eine Existenzsicherung, die vor Armut schützt, ist dringend notwendig!

2021 waren 17% der Bevölkerung in Österreich armutsbetroffen, wovon fast ein Viertel Kinder sind. Das sind 1.519.000 Menschen, davon 368.000 Kinder. Angesichts der Teuerung von Nahrungsmitteln und Energie steigt die Nachfrage bei Sozialmärkten und anderen Ausgabestellen, wo Lebensmittel zu stark reduzierten Preisen oder umsonst verteilt werden. Ein Mittel, um Armut nachhaltig zu bekämpfen sind sie jedoch nicht. Es braucht Maßnahmen der öffentlichen Hand, die die Existenzsicherung und somit auch das Recht auf Nahrung gewährleisten.

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