Factsheetserie: Regeln für Konzerne

Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!

Die Publikationsserie, die von Anders Handeln erarbeitet wurde, beschäftigt sich mit der Straflosigkeit von Konzernen und den Auswirkungen von Investor-Staat-Schiedsgerichten (kurz ISDS) auf verschiedene Bereiche: Klima, Kinderarbeit, Wasser und Ernährung.

Das Factsheet zu Ernährung hat FIAN federführend miterarbeitet und geht speziell auf das Thema Landraub durch Konzerne ein. Außerdem wird vorgezeigt, wie das ISDS-System gegen Gesetze zum Umwelt- und Konsumentenschutz vorgeht und so Konzerninteressen vor Menschenrechte stellt.

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Ernährung

Klima

Kinderarbeit

Wasser

Konzerne müssen für Menschenrechts- und Umweltverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden

Transnationale Konzerne und Unternehmen, die Lieferketten kontrollieren, bleiben in der Regel straffrei, wenn es um Menschenrechtsverletzungen geht, die oft mit Landraub und Umweltverschmutzung zusammenhängen. Am Montag, 24. Oktober, treffen sich Staaten eine Woche lang im UN-Menschenrechtsrat in Genf, um die langjährigen Verhandlungen über ein Abkommen fortzusetzen, das sie zur Verantwortung ziehen soll.

Kambodscha: Von deutscher Bundesregierung geförderte Studie bestätigt gravierende Probleme im Mikrokreditsektor

Eine vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Studie bestätigt das Problem der weitverbreiteten Überschuldung in Kambodscha durch Mikrokredite. Dieses führt zu einer „bedenklich hohen“ und „nicht akzeptablen“ Zahl von Landverkäufen. Wichtige Geber des kambodschanischen Mikrofinanzsektors sind verschiedene europäische und multinationale Entwicklungsbanken sowie private „ethische“ Investoren wie Oikocredit, Triodos Bank, Invest in Visions, Vision Microfinance und mit kleineren Beträgen die Bank im Bistum Essen und GLS Bank.
 

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