Geselliger Auftakt des FIAN-Stammtischs

Am Donnerstag, dem 19. Oktober 2017 fand der erste FIAN-Stammtisch im Statt-Beisl der Kulturinitiative WUK statt.

Etwa zwanzig Gäste nahmen teil, darunter alte FIAN-Aktive, Mitarbeiter*innen, Teilnehmer*innen der FIAN-Sommerakademie sowie Interessierte, die einfach neugierig waren wer und was sich hinter dem Stammtisch verbirgt. Mit Bier, Wein und fair genährt durch die FIAN-Speisenaktion „Mir isst es recht“ lernten sie die Gäste schnell kennen und erfuhren was aktuell im FIAN-Büro los ist. Das Interesse an den zukünftigen FIAN-Kampagnen war groß und so auch die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Unterstützung am Glühweinstand und weiteren Aktivitäten. Schnell wurde damit deutlich, dass der Stammtisch in Zukunft sowohl ein gemütlicher Abend sein soll, als auch die Grundlage für das Planen von Aktivitäten, Vernetzung und neuer Wissensinput.

Falls du Interesse hast auf den Stammtisch Emailverteiler aufgenommen zu werden, dann schreib dich in die Liste ein oder eine kurze Mail an: office[at]fian.at. Der Verteiler dient der internen Kommunikation aller Stammtischteilnehmer*innen.

Wir laden ebenfalls herzlich alle Stammtisch-Mitglieder und Interessent*innen zum gemeinsamen Besuch des FIAN Poetry Slam am 18. November 2017 um 19:30 Uhr im OBEN ein.

Nächster Stammtisch
07. Dezember: 2. FIAN-Stammtisch. 19:30 Uhr im WUK, Raum wird noch bekannt gegeben

 

Menschenrechte hörbar machen: Der neue Podcast FoodFirst

Drei Folgen, ein zentrales Thema: Mit „FoodFirst“ startet FIAN Österreich eine neue Podcastreihe, die alle sechs Monate erscheint und Wege zu gerechteren Ernährungssystemen aufzeigt. Den Auftakt macht die Staffel „Im Schatten der Lieferketten“, die sich mit Menschenrechten in der globalen Lebensmittelproduktion auseinandersetzt.

Good Food 4All - Nahrung ist ein Menschenrecht für alle!

Mindestens ein Fünftel der europäischen Bevölkerung hat keinen Zugang zu angemessener Nahrung. Industrielle Lebensmittelsysteme verschärfen Ernährungsunsicherheit, Klimawandel, Umweltverschmutzung, Verlust der biologischen Vielfalt, Ausbeutung von Arbeitskräften und Tierleid. Die EU muss das Recht auf Nahrung systemisch garantieren und gesunde, gerechte, humane und nachhaltige Lebensmittelsysteme für heutige und zukünftige Generationen fördern.

Was is(s)t gerecht? Lehrgang für Multiplikator*innen

Für eine Veränderung in unserem Ernährungssystem braucht es junge Menschen, die etwas bewegen wollen. Genau für diejenigen gibt es diesen Lehrgang: An 8 Terminen zwischen März und September bekommst du das Wissen und die Skills, um Veränderungen anzustoßen und weiterzutragen – direkt aus Theorie und Praxis. Die Anmeldung läuft bis zum 01. Februar 2026!

Mit Agrarökologie den Boden für künftige Generationen bereiten und erhalten

Die Integration der Rechte künftiger Generationen in gegenwärtige Entscheidungsfindung stellt sicher, dass Entwicklungsbemühungen nachhaltig gerecht sind. Die Maastrichter Grundsätze liefern den rechtlichen und ethischen Rahmen, der die Verantwortung von Staaten und Unternehmen betont, die Rechte zukünftiger Generationen zu schützen. Die industrielle Landwirtschaft, die auf die kurzzeitige Maximierung der globalen Lebensmittelproduktion mithilfe externer Inputs abzielt und damit unsere Umwelt und Ökosysteme zerstört, steht dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für kommende Generationen entgegen.

Entschädigung für vertriebene Familien aus Kambodscha

In der ersten transnationalen Menschenrechtsklage Südostasiens gingen über 700 Familien aus Kambodscha rechtlich gegen den größten Zuckerproduzenten Asiens vor und erreichten nun eine finanzielle Entschädigung. Durch ein gerichtliches Vermittlungsverfahren erzielten die Kläger:innen im Februar 2025 einen Vergleich mit dem Unternehmen, welches im Mai eine Zahlung an die Gemeinden leistete.

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