Investitionen in die Landwirtschaft: UMORIENTIEREN

Studientag Das Konzept von Investitionen in die Landwirtschaft wurde gekapert: Es scheint fast so, als wären solche Investitionen nur mehr mit Merkmalen wie kapitalintensiv, großflächig, exportorientiert oder industriell denkbar. Investitionen in die Landwirtschaft werden von staatlicher und privater Seite vorwiegend in diese Art der Lebensmittelproduktion kanalisiert. „Großflächige Landinvestitionen” bzw. Land Grabbing sind die aktuellste Manifestation dieser Form landwirtschaftlicher Investitionen. Weltweit ernähren aber ganz andere Formen der Landwirtschaft die Welt, die Investitionen - in verschiedenster, nicht nur finanzieller Hinsicht - brauchen. Wie kann das Konzept landwirtschaftlicher Investitionen wieder aufgerissen und mit neuen und altbewährten, alternativen Inhalten befüllt werden? Welchen Prinzipien müss(t)en Investitionen im Sinne des Rechts auf Nahrung folgen? Wie kann der politische Raum für sie vergrößert werden?

Donnerstag, 4.10.2012, 9.00 – 13.00 Uhr

C3 - Centrum für Internationale Entwicklung

Alois Wagner-Saal, 1090 Wien, Sensengasse 3

 

Vortrag und Diskussion mit:

 

Eugnélio Pedro Buquine, Advocacy and Policy Officer von União Nacional de Camponeses (UNAC) in Maputo, Mosambik

 

Pêssigo Namacha, Koordinator des kleinbäuerlichen Verbands UPCN (União Provincial de Camponeses de Niassa) in der Provinz Niassa, Mosambik

 

Rita João Rezuane arbeitet auf Distriktebene für den kleinbäuerlichen Verband UCA (União Distrital de Camponeses de Lichinga), Lichinga Mosambik

 

Rudolf Graf, Geschäftsführer der Entwicklungswerkstatt Austria (EWA), Hallein

 

Urs Niggli, Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL), Frick, Schweiz   

 

 

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl – Anmeldung bitte bis 1.10.2012 bei brigitte.reisenberger[at]fian.at

 

Vollständiges Programm siehe unten:

 

 

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