GOOD FOOD FOR ALL - Die Europäische Bürger:inneninitiative

Ziel der Europäischen Bürger:inneninitiative für das Recht auf Nahrung - Good Food For All ist ein Europa, in dem jede Person Zugang zu gesunden, leistbaren und nachhaltigen Lebensmitteln hat. Dafür brauchen wir bis Ende 2026 europaweit 1 Million Unterschriften, in Österreich müssen 14.400 Unterschriften gesammelt werden. Setze ein Zeichen und unterschreibe jetzt!

Was ist „GOOD FOOD FOR ALL“?

GOOD FOOD FOR ALL – Die Europäische Bürger:inneninitiative für das Recht auf Nahrung setzt sich dafür ein, dass das im internationalen Völkerrecht anerkannte Recht auf Nahrung in allen EU-Rechtsvorschriften verbindlich verankert wird.

Ziel ist ein Europa, in dem jede Person Zugang zu gesunden, leistbaren und nachhaltigen Lebensmitteln hat – unabhängig vom Einkommen oder Wohnort.

Was fordern wir?

👉 Das Recht auf Nahrung für alle in der EU garantieren.

👉 Faire und nachhaltige Ernährungssysteme aufbauen und langfristig absichern.

👉 Menschen, Tiere und unseren Planeten vor Profite stellen.

Dazu gehört, dass öffentliche Gelder eine lokal angepasste und umweltfreundliche Landwirtschaft fördern, dass der Zugang zu gesunden Lebensmitteln sozial abgesichert ist und dass Kleinbäuer:innen, Arbeiter:innen und lokale Produzent:innen im Zentrum politischer Unterstützung stehen.

Warum eine Europäische Bürger:inneninitiative?

Die Europäische Bürger:inneninitiative ist das einzige demokratische Instrument, mit dem Bürger:innen die Europäische Kommission und das Parlament offiziell auffordern können, ein Gesetz auf den Weg zu bringen.

Damit die Initiative Erfolg hat, braucht es bis Ende 2026 mindestens 1 Million gültige Unterschriften aus der gesamten EU, mit nationalen Mindestschwellen – in Österreich sind es 14.400.

Wie kannst du mitmachen?

✍️ Unterschreiben: Unterstütze die Initiative mit deiner Unterschrift online auf https://eci.ec.europa.eu/053/public

📢 Weitertragen: Teile die Initiative in deinen Netzwerken und sprich mit Freund:innen, Familie und Kolleg:innen darüber.

🤝 Verbinden: Lade deine Organisation, deinen Verein oder deine Gruppe ein, sich der Koalition anzuschließen und gemeinsam Aktionen zu setzen.

Für ein Europa, das Menschen ernährt – nicht Unternehmen.

Du brauchst mehr Infos oder willst auf dem Laufenden bleiben? Trete der Whats App Gruppe bei oder schau' auf der Website vorbei!

FOOD IS A HUMAN RIGHT
FOR ALL!
Signatures: 1219 / 1 000 000

Was is(s)t gerecht? Lehrgang für Multiplikator*innen

Für eine Veränderung in unserem Ernährungssystem braucht es junge Menschen, die etwas bewegen wollen. Genau für diejenigen gibt es diesen Lehrgang: An 8 Terminen zwischen März und September bekommst du das Wissen und die Skills, um Veränderungen anzustoßen und weiterzutragen – direkt aus Theorie und Praxis. Die Anmeldung läuft bis zum 01. Februar 2026!

Mit Agrarökologie den Boden für künftige Generationen bereiten und erhalten

Die Integration der Rechte künftiger Generationen in gegenwärtige Entscheidungsfindung stellt sicher, dass Entwicklungsbemühungen nachhaltig gerecht sind. Die Maastrichter Grundsätze liefern den rechtlichen und ethischen Rahmen, der die Verantwortung von Staaten und Unternehmen betont, die Rechte zukünftiger Generationen zu schützen. Die industrielle Landwirtschaft, die auf die kurzzeitige Maximierung der globalen Lebensmittelproduktion mithilfe externer Inputs abzielt und damit unsere Umwelt und Ökosysteme zerstört, steht dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für kommende Generationen entgegen.

Entschädigung für vertriebene Familien aus Kambodscha

In der ersten transnationalen Menschenrechtsklage Südostasiens gingen über 700 Familien aus Kambodscha rechtlich gegen den größten Zuckerproduzenten Asiens vor und erreichten nun eine finanzielle Entschädigung. Durch ein gerichtliches Vermittlungsverfahren erzielten die Kläger:innen im Februar 2025 einen Vergleich mit dem Unternehmen, welches im Mai eine Zahlung an die Gemeinden leistete.

Oikocredit: Mediation über Menschenrechtsverletzungen im kambodschanischen Mikrofinanzsektor ohne Einigung

Am 24.1. scheiterte die Mediation zwischen des drei NGOs und Oikocredit. Die Mediation war nach einer OECD-Beschwerde bei der niederländischen Nationalen Kontaktstelle (NKS) im Dezember 2022 wegen Menschenrechtsverletzungen im kambodschanischen Mikrofinanzsektor eingeleitet worden. Die drei NGOs FIAN Deutschland, Euqitable Cambodia und LICADHO haben dazu eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht. 

Sri Lanka-Nahrungskrise und Sparprogramme

Eine der jüngsten und zugleich sehr aktiven FIAN-Sektionen befindet sich in Sri Lanka. Das südasiatische Land wurde im vergangenen Jahr von einer schweren Wirtschaftskrise erschüttert, mit verheerenden Auswirkungen auf die Bevölkerung. Viele Haushalte haben sich verschuldet, um die steigenden Preise für Lebensmittel, Medikamente und Kraftstoffe zahlen zu können. FIAN Sri Lanka setzt sich für die Rechte von marginalisierten Bevölkerungsgruppen, Bäuerinnen und Bauern sowie Fischer:innen ein und kooperiert hierbei auch mit Behörden. Sabine Pabst (FIAN International) sprach mit dem Geschäftsführer Thilak Karyawasam und dem Vorstandsvorsitzenden Sathivel Visvalingam.

nach oben