Menschenrechte in der Provinz Niassa

Die Auswirkungen von Baumplantagen in der Provinz Niassa, Mosambik, auf die Menschenrechte

Wie beeinträchtigen Baumplantagen der Provinz Niassa die Rechte der bäuerlichen Gemeinschaften vor Ort? Und welche Empfehlungen gibt es für die verschiedenen, beteiligten Akteur_innen?

Diese Studie untersucht die Beeinträchtigung bzw. Verschlechterung der Rechte von bäuerlichen Gemeinschaften, die mit der Einrichtung von Baumplantagen in der Provinz Niassa, Mosambik, einhergehen. Genauer gesagt, betrachtet die Studie die Auswirkungen der Handlungen der 'Chikweti Forests of Niassa' auf die lokale Bevölkerung in den Bezirken Lago, Lichinga und Sanga.

Die Studie basiert weitgehend auf eine Untersuchung, die durch die nationale, mosambikanische Bäuer_innenorganisation, UNAC (União Nacional de Camponeses), durchgeführt wurde und dessen Ergebnisse in dem Bericht 'Estudo de Caso sobre o Impacto da Aquisição de Terras em Grande escala para a Produção de Monoculturas (Eucalipto e Pinho) pela Chikweti Forests of Niassa' im Mai 2012 veröffentlicht wurde. Dieser Bericht bezieht sich überwiegend auf Feldforschung in der Provinz Niassa.

Die Informationen wurden sowohl durch Einzel- und Fokusgrupppeninterviews mit Fokusgruppen, Mitgliedern der lokalen Gemeinden in den Bezirken Lago, Lichinga und Sanga als auch in Interviews mit anderen Beteiligten gesammelt, einschließlich der Behörden auf regionaler/kleinstädtischer und Bezirksebene, das Unternehmen Chikweti Forests of Niassa, Malonda Foundation und der civil society organizations (CSOs): União Provincial dos Camponeses de Niassa (UPCN), Rede das Organizações para o Ambiente e Desenvolvimento Sustentável (ROADS), União dos Camponeses e Associações de Cooperativas (UCA) e Associação Rural de Ajuda Mútua (ORAM). Die Untersuchung umfasst ebenso die Analyse aller relevanten Dokumente, und insbesondere themenbezogener Gesetze und Vorschriften.

Weitere Informationen für die vorliegende Studie wurde bei einem Feldbesuch von FIAN International in Niassa im Mai/Juni 2012 gesammelt. Zusätzliche Forschung zum Thema ist von FIAN Niederlande und dem Transnational Institute (TNI), FIAN Norwegen, FIAN Schweden und IGO aus Polen betrieben worden.

Hier geht's zum ausführlichen Bericht.

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