Internationale Gäste am Land-Forum:

 

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Sylvia Kay, Transnational Institute

Sprache: Englisch

Sylvia Kay ist seit 2011 Forscherin am Transnational Institute (TNI), wo sie zu Themen rund um Zugang zu Land und anderen natürlichen Ressourcen und Agrarinvestitionen arbeitet. Sie hat mehrere politische Hintergrundpapiere und Berichte für das TNI verfasst und ist Hauptautorin einer offiziellen Studie des Europäischen Parlaments (2015) zu Land Grabbing in Europa. Zudem koordiniert sie das Projekt "Hands on the Land for Food Sovereignty", einer innovativen zivilgesellschaftlichen Allianz zwischen BäuerInnen und sozialen Bewegungen, Entwicklungs-, Umweltschutz- und Menschenrechtsorganisationen sowie ForscherInnen. TNI ist ein internationales Forschungsinstitut, das sich für einen gerechten, demokratischen und nachhaltigen Planeten einsetzt. Seit mehr als 40 Jahren bildet das TNI ein einzigartiges Bindeglied zwischen sozialen Bewegungen, engagierten WissenschaftlerInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen.

TNI: www.tni.org/de
Hands on the Land for Food Sovereignty: www.handsontheland.net

 

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Sjoerd Wartena, Terre de Liens

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch

Seit den 1970er Jahren lebt Sjoerd Wartena als Landwirt in Südfrankreich. Er ist Mitbegründer der 2003 entstandenen Bewegung Terre de Liens. Terre de Liens ist eine zivilgesellschaftliche Organisation, die ökologischen kleinbäuerlichen Betrieben hilft, den Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen in Frankreich zu sichern. Terre de Liens unterstützte zunächst kollektive Besitzverhältnisse, wobei die LandwirtInnen Beiträge von Angehörigen, VerbraucherInnen oder der örtlichen Bevölkerung erhielten, um Land zu kaufen. Seit 2007 hat Terre de Liens auch direkt Ackerland erworben, um so das Land für die heutigen und künftigen Generationen zugänglich zu machen. Terre de Liens‘ Land wird an Bauern und Bäuerinnen verpachtet, die ökologisch oder bio-dynamisch arbeiten oder sich aktiv für die Umwelt einsetzen. Mehr als 12.000 Personen sind bei Terre de Liens aktiv, über 53 Millionen Euro wurden aufgebracht, 150 LandwirtInnen haben Zugang zu Land bekommen oder konnten diesen sichern, dadurch konnte 3.000 Hektar Ackerland gesichert werden. Terre de Liens ist Mitglied von „Access to Land“ - ein europäisches Netzwerk von Organisationen, die Land für agrarökologische Landwirtschaft sichert.

Netzwerk „Access to land“: www.accesstoland.eu
Terre de Liens: www.terredeliens.org

 

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René Tettenborn, Ökonauten eG

Sprache: Deutsch

René Tettenborn aus dem Vorstand der Ökonauten eG ist ausgebildeter Regionalwirt und Vertreter des sozialen Unternehmertums. Insbesondere in der Region Berlin-Brandenburg sieht er viele Möglichkeiten langfristig eine nachhaltige Lebensmittelversorgung aufzubauen. Als Mitbegründer der Energiegenossenschaft Inselwerke eG auf Usedom ist René mit der genossenschaftlichen Arbeits- und Denkweise vertraut. Darüber hinaus betreut er als Regionalentwickler verschiedene kommunale und zivilgesellschaftliche Projekte im ländlichen Raum. Die Ökonauten eG ist eine Erzeuger-Konsumentengenossenschaft in der Region Berlin-Brandenburg mit dem Ziel eine ökologisch-soziale Landwirtschaft zu gewährleisten. Ein besonderes Augenmerk legt die Genossenschaft auf die Stützung von ExistenzgründerInnen in der Landwirtschaft. Durch den gemeinschaftlichen Landerwerb wird gleichzeitig verhindert, dass der Boden als Spekulationsobjekt dient. Die Ökonauten eG dient daher als Baustein, der die Vielfalt beim Bodenbesitz mit echten Chancen für (Jung-)BäuerInnen und der Erzeugung guter Lebensmittel verbindet.

Ökonauten eG: www.oekonauten-eg.de

 

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Ana González, EHNE-Bizkaia

Sprachen: Spanisch, Englisch, Baskisch

Ana González ist Projekt Managerin bei der Agrargewerkschaft EHNE-Bizkaia, die in den Jahren 1976-1977 entstand. Im Laufe der Jahre hat EHNE-Bizkaia sich als fordernde und konstruktive Kraft im Baskenland etabliert und verfolgt derzeit als primäres Ziel die Bewegung für Ernährungssouveränität voranzubringen. Diese bedeutet für sie, eine Landwirtschaft, die eine regionale agrarökologische Produktion, Gesundheit, Lebensmittelqualität, Rücksicht auf Klima und Umwelt sowie faire Beschäftigungsverhältnisse und Vitalität des ländlichen Raums garantiert. EHNE-Bizkaia ist Mitglied der Europäischen Koordination Via Campesina.

EHNE-Bizkaia: www.ehne.eus

 

 

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