Land Grabbing 

Die aktuelle Jagd nach Land schürt Hunger. Menschenrechte müssen Vorrang vor Landdeals haben. Die Konzentration von Land in den Händen weniger nimmt zu. Die strukturellen Ursachen von Hunger und Unterernährung werden verstärkt anstatt beseitigt.

Land Grabbing beschreibt eine Entwicklung der letzten Jahre, in der sich internationale Agrarkonzerne, Banken oder Pensionskassen und nationale Eliten Landflächen von tausenden Hektar sichern. So wurden ländlichen Gemeinden in den letzten Jahren regelrecht der Boden unter den Füßen weggezogen. Ihnen wurde die Möglichkeit genommen, Nahrung für sich selbst und den Verkauf anzubauen und damit das Menschenrecht auf Nahrung verletzt.

Regierungen und Investoren versuchen Landnahmen als Strategien der Armutsbekämpfung und Entwicklung des ländlichen Raums zu verkaufen. Fakt ist jedoch, dass neben massiven Menschenrechtsverletzungen wie brutalen Vertreibungen oder Zerstörungen von Reisfeldern, auf den neuen Megaplantagen sehr viel weniger Menschen Arbeit finden als in den bäuerlichen Strukturen zuvor. Viele Betroffene sind gezwungen in die wachsenden Slums der Städte abzuwandern und dort tagtäglich ums Überleben zu kämpfen.

FIAN benennt die Verantwortlichen - auch hier in Österreich und der EU - und unterstützt die Betroffenen dabei, ihre Rechte einzufordern. Der Zugang zu Land und damit auch zu Agrarreformen ist zentraler Baustein für die Erfüllung des Rechts auf Nahrung. Es ist höchste Zeit den Zugang zu Land mehr zu schützen - durch die volle Anerkennung von Land als ein Menschenrecht.

FIAN Österreich ist Mitglied der Allianz  Hands on the Land .

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FOODFirst: Böden aufbrechen!

Neues FOODFirst Magazin zum Schwerpunkt "Mit Recht zu Land!"

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Ende September 2016 war Elizeu Lopes von den Guaraní-Kaiowá auf Einladung von FIAN und der Dreikönigsaktion in Wien. Hier auf Besuch im Außenministerium.

EU- Parlament verurteilt Gewalt an Guaraní- Kaiowá in Brasilien

Das Europäische Parlament verabschiedete am 24.11. eine Dringlichkeitsentschließung zur Situation der Guaraní-Kaiowá im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Das EU-Parlament verurteilt darin die Gewalt gegen diese indigene Gruppe.

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Land - In wessen Hand?

Wem gehören Wald, Wiesen und Äcker in Österreich? Eine nicht einfach zu beantwortende Frage, denn die Datenlage ist von Intransparenz entlang der Interessen von Großeigentümer*innen gekennzeichnet. Fest steht, Reichtum in Form von Grund und Boden konzentriert sich zunehmend in den Händen Weniger.

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Landgrabbing - Ausverkauf von Ackerland in Afrika

Die Dreikönigsaktion Innsbruck lädt ein zum Filmscreening der Dokumentation „Land Rush“ mit anschließendem Filmgespräch mit Projektpartner_innen aus Tansania (MIICO) und Brigitte Reisenberger (FIAN)

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"Mir isst es Recht" - Filmabend im Dreiklang

An diesem Abend zeigen wir im Restaurant Dreiklang den Film "Voices of Transition". Im Anschluss daran findet ein Filmgespräch statt.

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"Mir isst es Recht" - Auftaktveranstaltung mit FIlmabend

Unsere Speisenaktion "Mir isst es Recht" wird 6! Kommt zur Auftaktveranstaltung ins WUK Statt-Beisl zum Film "Land Rush - Ausverkauf in Afrika" und feiert anschließend mit uns!

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Sierra Leone: "Vorzeigeprojekt" gescheitert

Das Addax-Ethanol-Projekt steht kurz vor dem Verkauf. Die lokale Bevölkerung wird ohne Einkommen und ohne Land zurückgelassen und steht vor einer ungewissen Zukunft.

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