Niassa - Mosambik: Baumplantagen vertreiben kleinbäuerliche Landwirtschaft

Großflächige, von europäischen Trägern finanzierte Baumplantagen zerstören in Mosambik die Lebensgrundlage von kleinbäuerlichen Gemeinschaften. In Niassa, eine im Norden Mosambiks gelegene Provinz, wollen sechs Firmen auf einem Gebiet von 550.000 Hektar unter anderem Pinien und Eukalyptus anpflanzen. Eine dieser Firmen ist Chikweti Forests of Niassa, eine Tochter des schwedischen Global Solidarity Forest Fund (GSFF). Chikwetis Aktivitäten haben gravierende Auswirkungen auf die bäuerlichen Gemeinschaften in der Region, die zum Großteil auf familiäre Landwirtschaft angewiesen sind – insbesondere Frauen sind negativ betroffen. Die lokale Bevölkerung hat den Zugang zu ihrem Ackerland und zum ursprünglichen Wald verloren. Zudem stellt das Projekt eine Bedrohung für Wasserversorgung, Bodenzustand und biologische Vielfalt dar.

  • Termine
  • Recht auf Nahrung
  • Mosambik
  • Konzerne
  • GuaraniKaiowa

FIAN-Sommerakademie

Das Recht auf Nahrung kennen und verteidigen. Vom 3. bis 5. Juli 2017 in Wien.

nach oben